Dort wo sich Deine Talente mit den Bedürfnissen der Welt kreuzen,

dort liegt Deine Berufung.

Aristoteles

 

 


Licht und Schatten


Anbei ein kleines Mosaiksteinchen der großartigen Vorträge von einem meiner ersten wichtigen Lehrer auf meinem Weg in den 80ern. Noch vor der Diagnose "Krebs"! 

"Krankheit als Weg" und "Krankheit als Sprache der Seele" waren zwei Bücher, die mich wachgerüttelt und in die Eigenverantwortung geschickt haben und letztlich dafür sorgten, sich wohlwollend auch den Schatten anzusehen.

 

Alle menschlichen Wesen möchten so gern stets Lichtvolles anstreben, erleben und "sein". Doch oft wird gern vergessen und verdrängt, was "unangenehm" erscheint und im Dunkeln liegt, beiseite geschoben wurde. Vielleicht schon seit langer Zeit.

 

Sei Dir gewiss: der Weg führt "hindurch"!

 

Umleitungen und Abkürzungen sind Illusion! Ablenkung, Verdrängung und Schweigen sorgen lediglich dafür, dass ein Thema im Schatten ein Eigenleben annimmt. Dies zeigt sich auf der körperlichen Ebene gern als Symptom, blockiert Deinen Fluss, Dein Herz und die Liebe zu Dir selbst und somit zu allen Wesen.

 

Eine achtsame, liebevolle Begegnung mit diesem "Schauplatz" in Deinem Körper ist der Grundstein für wahre Heilung!

Denn: es gab gute Gründe für die Entstehung dieser Schutzfunktion. Er-Gründe ES!

Dein Körper - die Natur - ist niemals gegen Dich, sondern spiegelt Dir klar wider, was IST...

Anerkennen, was ist und MIT den Grundgesetzen, den Elementen der Natur zu leben, ist ein wesentlicher Schritt auf dem Weg ganzheitlicher Gesundheit und heilem SEIN!

Dies beinhaltet, Lichtvolles wie auch den tiefsten Schatten willkommen zu heißen und alles ins Herz zu nehmen. 

Alles ist Ausdruck von Liebe - in Dir und im "Außen", denn ihr seid eins! Namasté

 




Swaha Loka News


CFS/ME Myalgische Enzephalomyelitis

The lost Voice - das Leben im Verborgenen

 

So viele Jahre, sich Stimme und Gehör zu verschaffen, um mit dem gesehen zu werden, was IST und noch oft unerhört bleibt.

Bagatellisieren, Übergehen,.... „Schwamm drüber“ die Reaktionen bei Bitte um Unterstützung bzw. Beschreibung meines Lebens mit CFS/EM, welches erst vor Monaten (an)erkannt und respektiert wurde. 

Noch nicht in der Feinjustierung, dafür ist dieses Symptombild in der Medizin und die echte Diagnose zu „neu“. 

Also langsam, doch endlich im Fokus von immer mehr Menschen.

 

Dieses Wegsehen diesbezüglich finde ich bezeichnend und seltsam. Und doch erklärt es sich selbst.

 

Seit Jahrzehnten ist dieser Körper damit - unerkannt und fehldiagnostiziert, fehleingeschätzt in so gut wie allen Bereichen meines Lebens - aufgrund meines Seins.

"Erschauen",  ganz und gar. 

Statt Projizieren: Sehen und Erkennen.

Dafür bin ich dankbar. Wenn es mir gelingt und anderen.

 

Das ist es, was ich mehr und mehr entwickeln durfte, durch das was mich meine Körperkraft kostet, obwohl ich pure Lebensenergie und lebenswillig bin, mich dankbar und gesegnet fühle. Ein Kind der Sonne.

Klingt fast absurd, ambivalent. Doch so ist es - alles da. Eine Gleichung.

Auch ich hätte gern "Schwamm drüber" gespielt, hatte jedoch einst den Weg der Wahrhaftigkeit gewählt, und der ist eine Einbahnstraße. Keine Sackgasse, doch ein One Way Ticket: Selbstliebe*wärts, voller Selbstfürsorge, Selbstwertschätzung und Selbstachtung…und kein Gemogelt mehr, keine Selbsttäuschung. Das fliegt in mir sofort auf.

~~~~~~~~~

Wo ich herkomme, wisst ihr bereits (Blogeintrag FATIGUE SYNDROM - CFS von Februar 2019), was derzeit IST, lag bis jetzt im Verborgenen...

 

Dies ist die Situation:

Nachdem sich mein Partner das x-te Mal trennte, war es im Jahr 2018 vorbei. 

Auch meine Zeit im und mit „Swaha Loka" vor Ortdem Reich der Sonne, der Mitte, dem heiligen Raum, auf dem Land in Harrendorf. 

Ich verabschiedete schweren Herzens nach und nach meine Klienten, ich nenne sie gern meine MitMenschen, die mich sogar aus anderen Städten aufsuchten, was ich stets bewunderte und was mich tief berührte.

Ich verabschiedete meine Freunde vor Ort, die Natur, die Tiere.

 

Ich räumte “mein Nest", meinen Schutzraum und „musste/sollte" gehen - je früher, desto besser. So war die Anweisung.

Das tat meinem Körper nicht gut. Das würde niemandem gut tun. Bei mir hatte dies eine neue Tiefe erreicht. Ich verlor die Hälfte meiner Haare und des Gewichts durch die Schocksituation. Die Angst, meinem Körper keine Sicherheit, keinen geschützten Raum bieten zu können, mit seinen Bedürfnissen, erzeugte enormen Stress, der Stress erzeugte,... 

 

Meine Gesundheit war schon auf halber Strecke verloren gegangen. Fast „verblutet“ fühlte es sich an...

Ich habe klar meine Bedürfnisse artikuliert, wusste, was dieser Körper braucht, um mit dem leben zu können, was sich als "mein Weg" zeigte. Ich wurde damit vielerorts weder gesehen, noch gehört. Nicht vom Partner, nicht von Ärzten, nicht beim Jobcenter, nicht beim Rententräger..., nicht damals, nicht 2018, nicht heute an vielen Stellen. 

 

Meine materielle Existenz an einem zarten Faden. So lang schon. Es gelang mir nur unter großer Anstrengung, den Körper halbwegs gesund zu halten. Meistens sorgten die äußeren Anforderungen für Überforderung. Körperlich, mental. Existenzminimum, Existenzgründung ..., welch gängige Worte in diesem Land.

 

So auch im letzten Zuhause, wo es keine gelebte Empathie und Fürsorge für mich gab, in Bezug auf meine körperlichen Grenzen und Bedürfnisse.

Ich bezog ein neues Domizil, nach und nach.... wäre es gern in meinem Tempo angegangen. Das war nicht erlaubt. 

Nach zwei Monaten Mietvertrag im neuen Domizil, hier in Bremen, wo ich nie wieder hin wollte, da mein System die vielen Eindrücke einer Stadt ungefiltert wahrnimmt, kam die Kündigung mit der Begründung "Eigenbedarf"......

 

Ich hatte mich eingelebt, bin angekommen, endlich wieder ein vertrautes Zuhause, in dem ich es so warm machen kann, wie es mir gut tut z. B., es hell und für mich übersichtlich ist. Die Treppenstufen gehören (nicht täglich, doch fast) zu meinem Trainingsprogramm.

Gemach, gemach. Das mag ich beibehalten, so lange ES geht. Auch meine inzwischen sehr kurzen und manchmal ausfallenden Spaziergänge. Schnecke mein Tempo. Die Knie und der Restkörper geben oft neue Grenzen vor beim Spazieren, beim Einkauf inzwischen sehr deutlich. So ein Trolley oder Rucksack will ja auch die Treppen hoch.

Dann stehe ich manchmal da, und mir wird schmerzlich bewusst, dass es noch einen Weg nach Hause gibt, den ich zurückzulegen habe.

An einem Tag ist es so, am nächsten ganz anders.

Mit vielen Dingen, die diesen Körper betreffen. Das schafft eine ganz neue Flexibilität und eine neue Stufe des Gewahrseins im Hier und Jetzt. 

 

Aufgrund meiner Gesundheitsthematik, widersprach ich der Kündigung des Mietvertrages und bat meinen Arzt um Unterstützung, da meine Gesundheit und die damit verbundenen körperlichen Fähigkeiten sich seit einigen Jahren drastisch verändert haben.

Nun liegt ein Rechtsstreit vor mir, dem ich mich gesundheitlich nicht gewachsen fühle. Weder physisch, noch psychisch. Sie wussten und wissen um meine Thematik, übergehen dies und tun trotzdem alles, um mich hier „weg“ zu haben. Es gab Texte zu lesen und Worte zu hören, die mir den tiefen Schatten eines Menschen verdeutlichten.

Wie 2018. Menschen unter Druck und in Angst. Welch Anblick und Energiefeld.

Ich solle mich doch nicht hinter meiner Krankheit verstecken,.... ich könne mich ja noch selbst versorgen...

 

Warum ich damit "raus" gehe? Weil wir alle diese Situationen und Qualitäten in der Welt kennen und ich weiß, dass ein WIR die Zukunft ist und ein Kampf immer nur der Kampf gegen sich selbst.

 

Ich bekam vor ein paar Wochen eine Räumungsklage. In dieser Zeit war ich im Retreat für heilsamen Rückzug in einem Tal, bei Freunden. Ich lag die meiste Zeit flach. Auch seit meiner Rückkehr. Die Erholung blieb aus. Auch aufgrund des Stresses hier vor Ort bzgl. meines Domizils. Es wurden Dinge erfunden, und kürzlich wurde ich erneut angesprochen, ich würde hier jemandem einen Raum wegnehmen. Der Balkon gehört angeblich auch nicht mehr zum Appartement. Ich würde ihn unerlaubt nutzen.

Der einzige Zugang zum Balkon ist von meinem Zimmer aus.....

 

Diese Menschen könnten jederzeit anders wählen, doch sie wählten den Kampf. Gegen „was auch immer sie auf mich projizieren“. 

Auf jeden Fall etwas, das sie strikt (in sich selbst und im Außen, was doch eins ist) ablehnen und wegoperieren wollen, fast müssen. 

Denn es ist ein Muster im Leben von Menschen, die ihre eigene Wahrheit und UrSache nicht anerkennen.

Was sie in mir sehen, wissen sie sehr wohl und ich weiß es auch, denn ich war auch mal in diesem Drama tief verstrickt.

Ich kann immer noch Wohlwollen empfinden, das ist meine Form der Alchemie. Dafür bin ich dankbar. 

 

Wer sich nicht selbst ehrlich reflektiert, die eigenen Muster und Wahrheiten, Filter und Brillen nicht anerkennt, braucht einen Sündenbock, eine Projektionsfläche. Und dann noch einen Radiergummi oder Skalpell.

 

Meine Ressourcen sind quasi „materiell nicht vorhanden“. Das ist wie seit jeher mit dem Zahnschmelz und der Knochendichte.

Nach den hohen Dosen Radioaktivität in der Uniklinik Hamburg noch deutlicher spür- und sichtbar.

Finanzielles und Gesundheit sind im Hilfebedarf. Es ist, wie es ist. Seit vielen Jahren.

Eine wunderbare Freundin sagte einst „schützenswert“ dazu. 

Das berührte mich sehr. 

Wenn doch diese Menschen, die so bei materiellen Kräften sind, jene mit weniger Kraft unterstützen würden.

Dann könnten die, mit hoher Energie, diese entsprechend mit einbringen. Und so kommt alles in Balance.

Weil jedoch nur Liebe und Vertrauen wahres Geben und Schenken zulässt, entsteht keine Win-Win Situation, sondern das Gegenteil. Wüssten diese Menschen, dass wir (die, mit viel Energie, doch wenig Körperkraft), den Raum (auch für sie) halten, und sie uns auch  helfen und unterstützen können, könnten sie ihre Waffen endlich fallen lassen, die sie letztendlich auf sich selbst richten.

Auf den blinden Fleck in ihnen, dem Schatten, den keiner sehen darf und soll.

 

Ein kostbarer Mensch unterstützt mich mit juristischem Rat. 

Ein anderer wunderbarer Mensch sorgt dafür, dass dieser mich unterstützen kann. Ein Anwalt ist nicht drin, Gerichtskosten auch nicht. Vor allem kämpfe ich nicht, denn ich habe keine Waffen. 

Sofern ich mal welche im Einsatz hatte, sind sie niedergelegt, eingeschmolzen, zerliebt - seit sehr langer Zeit. 

Ich stehe hier, lediglich mit einem Schutzschild,. Gewebt aus Transparenz, wie mein Wesen und mehr und mehr dieser Körper, erschöpft vom Abwehren absurder Versuche, mich zu zermürben, zu vertreiben und irgendwie loszuwerden.

Währenddessen stehe ich als Stellvertreterin für ein Symbol, ein Symptombild (auch ein sogenanntes Krankheitsbild) der Zeit/Gesellschaft mit der Energie des neuen WIR, ein WIR der Verbundenheit, wo Menschen sich stärken und erheben, sich beistehen.

Diese Geschichte ist so alt wie die Menschheit und spiegelt sich in mannigfaltigen Formen wider.

Im Großen, im Kleinen. Stets Organismus. Welt(en)weit, oder (Menschen)Körper bezogen. Immer das Gleiche. 

Bis wir etwas einmal anders machen bzw. dran bleiben, aus dem Herzen wirken in dieser Wiederholungsschleife der unbewussten Muster: dahinter schauen. Muster erkennen, ehrlich sein, anerkennen, Freiheit genießen. Und zwar mit der/dem, der/die es entlarvt hat (Larve, Puppe, Schmetterling, nicht wahr?), feiernd, wertschätzend - echt.

 

Der Dreh- und Angelpunkt ist nicht nur erreicht.

Es ist, als wäre zu spüren, wie der Kokon langsam aufbricht. Der eigene und der dieser alten Welt.

Dieser Prozess ist für viele so schmerzhaft, weil sie Angst haben, ihr altes Zuhause, ein vertrautes Universum, ihren Halt und eine scheinbare Sicherheit abzustreifen, ihr Herz zu weiten, die Masken und Lügen fallen zu lassen, um wahrhaftig zu SEIN, sich zu zeigen. Mit allem.

Die will nur gespürt werden, die Angst. Mehr will sie gar nicht von uns. Es ist ja schlussendlich ein Gefühl. Was soll es anderes wollen? 

Rein, raus. Wie eine Wechseldusche. Und dann ein simples „Ach so! War ja gar nicht schlimm. Ich dachte,…“ 

Und dann wird gestaunt: doch nicht verpufft, nur erleichtert. Mal wieder.

Der Durchbruch. Ein neuer Raum. Ein neues Wahrnehmen, klareres Bewusstsein.

Wie bei jeder Geburt, schmerzen nur Widerstände. Am Ende geht es leicht, so es natürlich und entspannt sein darf.

Erst beim „Jetzt weiß ich nicht weiter! Ich weiß es einfach nicht!“kommt die (Er)Lösung ans Licht.

So ein werdender Schmetterling lässt geschehen, oder?

 

Da ich mich in allem wiederfinden kann, ganz nah der Idee „erkenne Dich selbst“ oder „alles Pari“, alles gleich; genau wie ich, ist für mich immer etwas dabei, und im Grunde schreibe ich hier nur mir…

Doch da gibt es einen Teilaspekt von mir in Menschenform, in der aktuellen Wohnsituation, der für Diverses steht. Letztlich auch für das Symptombild, denn alles hängt zusammen, nicht wahr?

Und alle anderen Aspekte meines menschlichen Daseins finde ich ebenso im Außen, das es nicht gibt.

Wie kleine Spiegelsplitter, die mich reflektieren. Jederzeit 1.1, auch polar.

…und weil es reif war, dieses Kind hier zu gebären, teile ich hier mit Dir, mit Euch.

 

Die Verteidigungsschrift für das Gericht ist in Arbeit und der Termin schon fast überschritten, denn der Parallelstrang ist Existenz- und Gesunderhaltung. Erholung eigentlich. Ünterstützung. Rückzug in Wärme. Essenz. Grundsicherung.

Basics, damit ich LEBEN kann, mit dem, was die Seele sich für dieses Leben gewählt hat. Um zu leben des Lebens Willen.

Nicht mehr, nicht weniger.

Die Anträge liegen bereits für die erneute Bestimmung des Grades der SB (wie damals mit Anfang 20, als die Diagnose „Krebs“ lautete und die Operationen hinter mir lagen), der Antrag auf Grundsicherung, auf Unterstützung wegen Mehrbedarf für Nahrungsmittel… seit Jahren eine Wiederholungsschleife. 

Auch da… nur Steine im Weg, die ich kaum überwinden oder umwandern konnte, weil es mich so viel Kraft kostet, die ich benötige, um einen Fuß langsam vor den anderen zu bringen.

Die Bänder, Knochen, Organe und Säfte - das GeWebe - so sortiert wie möglich halten für diese Passage und noch gern selbständig meinen Tag gestalten, in einem Zuhause, in dem ich Erholung erfahren darf. 

 

Auch für die Anträge wünsche ich mir seit Jahren Hilfe, weil ich immer wieder kräftemäßig dran scheitere, da diese Rechtfertigungen und Erklärungen kein Ende nahmen. Beim ersten Rentenantrag wegen Erwerbsminderung damals unterstützte mich ein Ehrenamtlicher beim Ausfüllen. Das war gut. Die Bewilligung blieb aus. Blöde Verknüpfung. Ungünstige Kombination.

Jetzt liegen sie seit gestern erneut ausgedruckt und warten auf jemanden, der das einfach mit mir macht, weil er/sie es einfach machen kann. Mit Kraft und Zuversicht.

 

Mein System sehnt sich seit Jahrzehnten nach Erholung, weil es komplett überlastet ist. Der Grund ist klar zu sehen, früh reflektiert, analysiert, geliebt und heil. Der Körper hat die Seele fast „eingeholt“ in ihrem Strahlen, ihrer Frequenz. Die Energie ist da, nur die Körperkraft nicht. Das kann sich ändern, und jetzt ist es so. Drum reagiere ich mit Dankbarkeit und Rückzug in Kombination, wenn mich wieder erneute Tipps und Therapieansätze erreichen.

Super ist es, gefragt zu werden, ob ich dies oder jenes haben mag, was ich brauche, oder ich darf gezielt meine Bedürfnisse artikulieren. Das tut mir gut. Das ist hilfreich. 

 

Regelmäßiger Systemausfall...derzeit mit immer kürzeren Abständen, das Bett oft hütend, das Haus meistens. I

ch liebe es, draußen zu sein. In der Natur. Nun sitze ich seit Monaten noch öfter im Bett. Doch ich darf hinaussehen und dem Eichhörnchen, den Krähen, den Bienen und Hummeln zusehen. Wenn es richtig warm ist für mich, sitze ich auf dem Balkon, der angeblich nicht mehr mit zu meiner Wohnung gehört, jedoch nur von hier aus begehbar ist. Ich nutze ihn und wir freuen uns übereinander. 

Die Sonne ist mein Nahrungsmittel. Eines der wenigen, die mein Körper derzeit ohne Komplikationen verwertet. Welch Segen!

 

Ich durfte mir kürzlich eingestehen, dass ich ambulante Hilfen benötige, die es nun zu beantragen gilt. 

Einkaufshilfe beim Tragen und Treppensteigen, Hilfe beim Wäschewaschengehen, da mir diese Möglichkeit hier im Haus auch genommen wurde; bei Behördengängen, manchmal Fahrten wohl,... auch zu meiner Mama, die am 15. Juni 91 wird,… und zu meiner Freundin - mit frisch diagnostiziertem MM - nach Hannover…, der noch 1 - 1,5 Jahre prognostiziert wurden (wir beide glauben nicht an sowas…nebenbei). Ausflüge manchmal, um weichen Waldboden und Sand unter den Füßen zu spüren, der meinem Bewegungsapparat gut tut,…und dem Rest von mir auch. 

Die Weser ist quasi vor der Tür und doch manchmal unerreichbar für mich. 

Hilfe für Staubsaugen, denn ich kann sagen, ich habe mich vergangene Woche sowas von anders eingeschätzt, und danach hatte ich verstanden. Obwohl es nur 20 qm waren…

Es bieten sich FreundInnen an, doch mag ich jetzt Hilfe von Menschen annehmen, deren Berufung es ist. 

Dann wieder ZeitRaum für mich. Zum Erholen. Das tut mir gut.. das mit mir Sein. Schon immer.

Doch damals habe ich mich nicht gut ausgehalten. Jetzt genieße ich meine Gesellschaft. Weiß, was mir gut tut - was nährt. Was zehrt.

Ich kann gut sagen, was ich wirklich brauche, was hilft und was nicht. Ich sorge für mich, doch es benötigt nun mehr Unterstützung in Dienst und Mittel.

 

Kontakte pflege ich gern via Sprachnachricht, wenn ich sprechen kann und will, genug Kraft da ist. 

Auch so darf ich noch Menschen begleiten und sie mich. Ein Podcast ist entstanden. Gelegentlich spreche ich Episoden.

Das Schreiben ist weniger geworden, und auch hier bin ich selten. Der Fokus ist klarer, die Aufmerksamkeit auf die Basics gerichtet. Atmung, Stehen, Gehen, Liegen, Essen, Freude, Dankbarkeit, und immer wieder Humor …ganz wichtig.

Morgens benötige ich meine Zeit, um alle Knöchelchen an Ort und Stelle zu bringen. Dorthin, wo sie vorher Sinn ergaben, laut Konzept. Das braucht derzeit von Tag zu Tag länger. Auch das nehme ich liebevoll an.

 

Die Energie hält mich zusammen und aufrecht, sofern ich stehen und laufen kann. Anders ist es für mich nicht erklärbar. 

In der Küche und unter der Dusche kann ich selten gut oder aufrecht stehen. Seit langem schon. Ich sprach nie darüber.

Das war einfach alles so.. ab jetzt. Mitgehendürfen habe ich im Leben üben dürfen. Fließen.

Dusche und Küche: Ja, so ein Hocker wäre toll! Beine rechtwinklig beim Sitzen war allerdings mal, und liegend in der Dusche oder Küche? Hmmmmmm! Interessantes Bild jedenfalls.

 

Meine wunderbare Freundin in Hannover erinnerte mich, dass ich das alles unterstützend haben darf im Leben und beantragen kann.Den Dienst, die Mittel.

Auf geht’ s! Gleich morgen, wenn die Kraft da ist….. Puh! 

 

Ich übe noch immer, daran zu denken, wenn ich mal "draußen" bin und versonnen auf einem Stuhl Platz nehme. Daran denken, dass der rechte Winkel für meine beine Vergangenheit ist. Der kreuzbeinige Sitz scheinbar aus einem anderen Leben.

Oder in der Straßenbahn, wenn ich mal fuhr oder fahre...

Nach zehn Minuten sind die Knie Ballons. Innenschäden, Bänder und Baker Zysten. 

Schon wieder vergessen. Als wäre es das erste Mal.

Ich tu' immer so, als könnte ich alles, weil ich ja weiß, dass das so ist und dass ich das kann.

Schwups! Kommt das Leben und spricht über meinen Körper, meiner Gefährtin, eine deutliche Sprache. Die verstehe ich sehr gut....auch sinngemäß. Dann erinnere ich, meine Mama sagte damals: „Wer nicht hören will, der muss fühlen!“ Auch, wenn sie es anders interpretiert und eingesetzt hat. Für mich ist es nach wie vor die Seele, die zu mir spricht…und der Tempel, der resoniert.

Also, manchmal übergehe ich das leider. Ganz Menschin. 

Die Verwirrung ist dann komplett! 

 

Ambivalenz ist auch ein Thema bei CFS/ME, denn das WOLLEN ist soooooo präsent, doch die Kraft ist nicht ausreichend für das Umsetzen des Plans. Das beginnt bei ganz kleinen Dingen wie Wärmflaschen bereiten oder Haare bürsten und hört beim Bettmachen auf.

Da ist ein leises „Ich kann nicht!“. Zumindest nicht mehr so, wie es vielleicht mal irgendwann möglich war oder erwartet wird.

Es ist wie unsichtbar sein, trotz klarer Präsenz. Das ist sehr verstörend.

„Sie mögen ja krank sein, doch wie wir alle wissen, können Sie auch arbeiten!“ oder „Sie mögen ja krank sein, aber werden ja wohl Ihren persönlichen Kram regeln können!“ Ich bin satt, denn: „Nein!“ und „Nein!“,….leider. Ich kann tun, was ich tun kann.

Das ist an jedem Tag unterschiedlich und wechselt auch mal stündlich. Ich habe selbst manchmal Mühe, dem folgen zu können.

Ich werde dann ganz Bhakti - ganz Hingabe und diene diesem KörperTempel. Eigentlich bin ich Tempeldienerin. Wie schön ist das? Oder Tempeltänzerin… denn dies ist wie ein behutsamer Tanz, bei dem ich trotz aller Achtsamkeit, mir selbst auch mal auf die Zehen trete. Immer feiner, immer feiner…, behutsamer. Na gut! Das kann ich! Das Übe ich!

 

Das Verborgene Leben. Gar nicht mit Absicht. Vielleicht vom Leben, doch nicht von mir. Ich werde immer noch von Menschen als alles andere "eingeschätzt, - gestuft und interpretiert“, jedoch nicht gehört, gesehen und anerkannt, mit dem, was wirklich ist. Jetzt! 

Ein Außendienstmitarbeiter des Jobcenters schrieb in einem Bericht über seinen Kontrollbesuch bei mir, vor etwa zwei Jahren:

„Eine große blonde, braungebrannte Frau öffnete mir die Tür“…..

Ergo: Stigmatisierung macht eben auch dort nicht halt. 

Braun war ich schon als Kind, weil ich die Sonne aufsog. Daran hat sich nichts geändert. Mein Lebenselixier.

So wurde mir gesagt, das seien ja nun auch alles Steuergelder, die ich erhielt für meine Existenzgründung.

Es war also fragwürdig, ob bei mir das Geld gut aufgehoben war. Der Druck erhöhte sich von außen massiv, was der Körper mir rück meldete. Seit dem ruhte mein Gewerbe. Ich noch lang nicht. Denn dem Jobcenter musste ich noch immer beweisen, dass ich nicht zurück auf den "offenen Markt" kann.

 

Einer Therapeutin bin ich fast einmal ins Gesicht gesprungen, nur um sicher zu stellen, dass sie mich wirklich, wirklich sieht und nicht projiziert. Sie konnte es nicht lassen und meinte, sie hätte da etwas gesehen, das könnte mal weg. Ich sprach von einem Bedürfnis und sagte, wie und was ich mir wünsche und was nicht nötig ist, für den Augenblick. Während einer Behandlung am selbigen Tag dann, bei der meine Augen geschlossen waren und ich mich mehreren Menschen vertrauensvoll hingab, zögerte sie nicht, es doch zu tun. Obschon meines „Danke! Ich hab’ alles“!

Nachdem ich gefragt wurde von den Behandelnden, wie ich’ s gern hätte und was ich brauche (die Therapeutin hielt sich noch im Hintergrund), wusste ich noch nicht, dass sie Hand anlegen wollte. Dann doch noch, weil sie nicht aushielt, es einfach SEIN zu lassen und es unbedingt umsetzen musste. Ungefragt und über meinen Wunsch hinweg marschierend.

Mein Gesicht sprach für sich,…..als ich sie sah, mich anlächelnd mit den Worten: „Ich hab dann doch,….!“

Am Ende des Seminars wurde von ihr bemerkt, ich hätte ja doch die zwei Tage "geschafft". Nach den Seminaren war es stets dringend nötig, mich zu regenerieren von meinen eigenen Grenzüberschreitungen bzgl. Zugluft, langem Sitzen und Zuhören, vielen Menschen,…

 

Es ist sehr, sehr wichtig in meinem Leben, die Menschen da sein zu lassen, ihre Selbstkompetenz anzuerkennen. Dies war mir auch in meinem Wirken im Swaha Loka wichtig. Das hört nie auf. Klar hatte ich auch Wünsche für andere, doch das Achten und Respektieren ihres Weges ist mir heilig. Das übe ich täglich. Andere auch. Das ist mir klar.

 

Es geht - zumindest mir - darum, sich mit dem, was ist, glücklich zu fühlen, zu schätzen. Das ist für mich die Fülle. Annehmen, Hingabe.

Ich bin Alchimistin dadurch. Es gelingt mir immer wieder, auch wenn ich manchmal nicht dran glaube, in besonders dunklen Stunden, im Tal des Schmerzes, der körperlichen Grenzen, die immer wieder verschwimmen, da neue Dinge hinzukommen, die das System mit ins „Spiel“ bringt. Dann glaube ich nicht daran, dass es Sinn macht. Das braucht dann ein wenig…. Manchmal auch mehr und länger, so wie aktuell.

Sicher ist es möglich, alles in und an mir zu operieren und zurecht zu schieben. Nochmal und wieder. Dann wäre jedoch mein Zuhause die Klinik und die Klinik mein Zuhause. Für sehr viel länger…, denn danach würde der Körpertempel wieder regulieren. Und zwar noch mehr.

Das ist seine Natur. Regulation. Es braucht nur das, und Raum und Gewahrsein dafür. Wir nennen es Erholungsphasen.

Diese sind bei CFS/ME oft besonders lang. Je nach Einsatz und Schub. Ursache - Wirkung. Da ist Karma im neuen Gewand.

 

Es hat viele, viele Jahre gebraucht, bis ich anerkennen wollte, was da so ist mit mir. Hab es da sein lassen können, mit der Gewissheit, es hat einen Sinn und das Leben meint es stets gut mit mir.

Meistens spüre ich schon vorher, dass da was nicht rund läuft und halte noch ein wenig aus. Das ist dann das selbstverletzende Verhalten, was auftaucht, wenn Menschen mit CFS/ME (ich kann es mir kaum merken... auch so ein Symptom/Symbol für diese Thematik) auch einfach nur dazugehören wollen, genauso „leistungsfähig“ sein und so einiges dafür tun, was nicht gut tut und verheerende Folgen hat.  Es ist wie Raubbau, und der ist mir von heute auf morgen anzusehen.

Wusste ich bis vor kurzem doch tatsächlich nicht, dass dieses selbstverletzende Verhalten zum Symptombild gehört.

Doch dieses Gefühl von Ausbluten oder Einbluten durch eigene Grenzüberschreitung, aus Angst um die Existenz, aus Befürchtung, wegen mangelnder Leistungsfähigkeit, den Geldhahn abgedreht zu bekommen....zeigt mir, dass es Teil dieser Endlosspirale ist.

 

Zeit meines Lebens habe ich mich oft auf diese Weise durchs Leben bewegt. Mich den Anforderungen anpassend. Oft bewusst die Diskrepanz meinen Kräften gegenüber spürend, doch nicht das gesamte Bild erkennend.

War ich froh, dass ich dann plötzlich alles begriffen habe und dass es das gibt und geben "darf“. Und zwar nicht nur, weil ich damit in großer Gesellschaft war, sondern weil ich anerkennen durfte, dass ich ganz andere Schwellen und Grenzen hatte. 

 

Könnt ihr das nachempfinden? Bestimmt finden sich viele Menschen in diesem Symptombild oder in Teilen meiner Erfahrungen wieder, denn Erschöpfung betrifft jeden in dieser Leistungs orientierten Gesellschaft. Ob direkt oder indirekt.

Nun ist es allerdings so, dass es Abstufungen gibt. Wie üblich, sind Feinheiten zu beachten.

Es gibt Menschen mit einer Wahrnehmung, die so fein ist, dass sie sprichwörtlich sowohl das Gras wachsen, als auch die Flöhe husten hören. Tatsächlich noch ganz andere Dinge. Ob sie wollen oder nicht. 

Die Grenzen für Wahrnehmung sind schlichtweg nicht vorhanden…..

 

Dass die Menschen schon so lang diese Redewendungen kennen, spricht dafür, dass es diese Phänomene/Symptome der Zeit/Gesellschaft schon sehr lang gibt und immer noch belächelt wird. Vor allem jedoch die Menschen, an die diese Worte gerichtet werden.

Die Prinzessin auf der Erbse kennen wir auch schon alle sehr lang. Hypersensitiv ist eben schon immer Thema.

Doch scheinbar ist dies verpönt vielerorts. In manchen Menschen. In Vorstellungen.

Ich erinnere auch die Vorwürfe aus Kinderzeit bezüglich meiner Empfindsamkeit. Ob es meine Zahnhälse waren, mein wehender Bauch, die zart besaitete Seele.

Ich weinte kürzlich, weil ich etwas über CFS/ME las, was ich selten tu', denn ich lebe lieber, und das Lesen und Schreiben ist auch nicht mehr so dran, wie es mal war. Drum hüpfe ich hier hin und her in den Themen. Die Nebelwand ist manchmal schwer zu bändigen, um in der Klarheit zu bleiben. Nur jetzt gerade. Das will raus, und ich schreibe es gerade fast in einem Rutsch, weil ich jetzt klar denken und mich artikulieren kann. Zumindest nehme ich dies an. Es ist niemand hier zum fragen, wie ich das so mache.

Und das ist auch gut so, denn Ich vertraue meiner Intuition und nutze also gerade so etwas wie "Flow"... danach Ausgleich. Kommandozentrale/Brücke "Bett".

Ich habe seit Jahren eine Beinschaukel am Schreibtisch, die leider nicht mehr ausreicht. Also, bisschen Stehen, bisschen Laufen, bisschen Liegen bzw. Beine ausstrecken. Ich darf da achtsam "mitgehen", sonst wird es in mir sehr deutlich vermittelt.

Langes Sitzen am Schreibtisch, bedeutet inzwischen eine Stunde alle paar Tage oder auch Wochen, und die Hüftgelenke dürfen wieder zusammengebaut werden. Das ist geräuschvoll und schmerzhaft. 

Sie rutschen einfach raus. An manchen Tagen leichter. Damit bin ich seit jeher.

Vor vielen Jahren konnte ich aus diesem Grund einmal nicht mehr vom Fahrrad absteigen. Das war etwas seltsam, denn ich hatte schon gebremst. Ich musste das also noch auf dem Sattel „erledigen“, um mein Bein zum Absteigen nutzen zu können.

Irgendwie war das möglich. Der Körper und ich...man kennt sich!

 

Ich lebe seit Jahrzehnten mit so vielen Erscheinungen in diesem Körper, dass ich beim Schreiben selbst überrascht bin, was ich so ans Licht befördere. Ich lasse einfach laufen. Da habe ich kein Konzept.

Freue mich, wenn ich das Gefühl habe, ein Komma richtig gesetzt zu haben und etwas in den Zusammenhang gebracht zu haben, hier und da.

Das war damals in der Schule meine Orientierungshilfe. Gefühl und Intuition. Das tut mir jetzt noch weh beim Erinnern, hat jedoch manchmal geklappt, weil ich mir kaum Grammatikregeln oder Kommasetzung merken oder sie auswendig lernen konnte.

Diktate eher nach Gespür. „Mathematik intuitiv“ kam erst später, Dank der Zahlenmystik. War in der Schule nur während der Pythagoras Phase anwendbar. Dem Mann konnte ich folgen. Das war ein Erfolgserlebnis. Eines von sehr wenigen in Mathe. 

Rechnen….. Erst jetzt ist alles für mich eine Gleichung - alles Pari. Das ist mir das wichtigste Ergebnis.

 

Gespür und Intuition helfen mir. In allen Bereichen meines Lebens und anderer Menschenleben, bei denen ich sein darf, was ich bin. 

Ganz ohne Stigmata.

Ich fühle mich nicht behindert. Ich fühle mich mit Begebenheiten gesegnet und beschenkt. Vor allem jedoch mit einem Leben - dem meinen. Das sah so aus, wie es aussah und ist jetzt aktuell so, wie es ist. Kein Drama, jedoch eines, dass sich offenbar drastisch unterscheidet von anderen Menschenleben. Sogar von meinem vor einigen Monaten.

Ich weiß, dass nicht alle gern bei diesen lauen Außentemperaturen die Heizung anstellen, wenn es dunkel wird oder es gern haben, wenn Autofenster besser geschlossen bleiben, falls ich mal mitfahre. Ich brauchte es schon immer sehr warm. Das liegt an der Untertemperatur. Ist doch einfach. Das tut mir gut, so mit mir zu sein.

Anderen nicht, drum bin ich (auch) oft für mich. So geht das prima! Wie gern würde ich mit wehenden Haaren am Meer stehen oder im Auto sitzen, mit offenen Fenstern.... Das ging einmal. Auf Madeira im August. Seit vielen Jahren fast ganzjährig Mütze, oft vermummt, weil ich die Atemluft nicht anwärmen kann und Kopfweh bekomme, die Nerven sich entzünden.....

 

Ich helfe mir, so gut ich kann. Jederzeit.

Die Knie gegeneinander gestützt und am Küchenschrank gelehnt, um meinen Brei oder den Smoothie zu bereiten. 10 Minuten Maximal derzeit. Festes Essen geht nicht so gut, weil das Kiefergelenk schon lang deformiert ist und schmerzt, wenn ich festere Nahrung kaue. 

Es schmerzt nicht sofort, das ist der Trick! Den Zusammenhang zu erkennen, hat Jahre gedauert, da der Schmerz ausstrahlt und erst nicht direkt am Gelenk spürbar war. Doch Forscherin, die ich bin, habe ich auch das für mich entdeckt und verstanden.

Früher bin ich nach vielen Arztterminen traurig und frustriert Zuhause gelandet, weil sich ME so gut verstecken kann.

Jetzt gehe ich nur noch sehr selten in Arztpraxen, da ich weder sitzen, stehen oder länger auf und ablaufen kann, bis ich an der Reihe  bin. Die Fenster mag ich auch nicht immer schließen. Es sind ja andere da, die es genießen können, ohne danach flach zu liegen.

 

Zum Tagesablauf: Morgens Augen-Check, wenn ich wach werde. 

Seit Kindertagen habe ich Punkte vor Augen und inzwischen...naja…Ich kann sogar die Hornhautablösung beobachten, die Unebenheiten sehen. Auch das Glaukom. Und ich meine nicht im Spiegel.

Alles reguliert sich. Ich bleibe zuversichtlich. Das nimmt mir keiner.

Auch da möchte ich keine OP in Betracht ziehen. 

 

Dann der Tinitus. Der Ton so hoch, dass ich beim Empfangen/Aussenden (wer weiß das schon so genau? Wahrscheinlich beides, wie üblich) nur staunen kann...dauerhaft. Manchmal scheint zusätzlich ein Zug durchzurauschen und gelegentlich fällt alles weg - Hörsturz. Manchmal Frequenzwechsel. Da bekommt "der offene Kanal" nochmal eine ganz neue Interpretation.

Ich bin damit. Das macht mir schon lang keine Angst mehr, nur Stress. Den gilt es auszugleichen mit Erholungsphasen, damit nicht alles komplett Zusammen bricht. Das ist die Kunst und der Drahtseilakt.

Manchmal fühle ich eine so tiefe Traurigkeit darüber, dass der Körper (noch) nicht die Energie widerspiegelt, die ich wahrnehme, dass ich darüber verzweifle. Dann darf ich mich bei Menschen damit zeigen und fallen lassen, im Feld des Vertrauens.

 

Diese nicht vorhandene Kongruenz oder Kohärenz, sorgt oft in mir für Verwirrung und für erneute Überraschung, beim wiederkehrenden Zusammenbruch des Systems. Auch des Immunsystems, nach Überlastung, die immer wieder neu definierte Grenzen aufzeigt und die ich zu achten habe. Alles scheint sich aufzulösen. Das gibt meinem Körper derzeit wenig halt. Meine Seele und der Geist fühlen sich stets geborgen und Zuhause. Erstaunlich diese zwei Möglichkeiten miteinander.

 

Tatsächlich nach Jahrzehnten immer noch und immer wieder wundere ich mich, dass mich der Wind, das offene Fenster, der Einkaufsweg, ein Spaziergang so empfinden lässt. Weil ein Teil weiß und will "das kann doch nicht wahr sein!" Und "Ja!", ich bin nicht dieser Körper, doch ist er mein Gefährt bzw. sie meine Gefährtin, und ich lausche ihr seit knapp 50 Jahren, um zu erfahren, was ihr gut tut. Täglich neu... ach, stündlich, augenblicklich.

 

Das ist meine Wahrheit! Die Wahrheit über den Weg, den sich eine Seele in einem Körper gewählt hat, um zu erfahren und zu lernen.

Ich weiß um mein Strahlen. Auch wegen Euch!

Ich weiß um meine Energie und das Potential.

Ich spüre mich, ...spüre alles.

Wenn ich morgens erwache, spüre ich erstmal hinein, wenn ich nicht schon nachts wach bin, weil mir von minimaler Zugluft der Kopf weht und der Trigeminus etc. sich entzündet oder der Körper andere Gründe hat, um zu wachen.

 

Seit vielen Jahren erklärte und rechtfertigte ich Symptombilder und wurde belächelt,... privat, medizinisch, beruflich,..

Schon früh spürte ich eine Schwäche. Sogar als Kind. Doch ich wollte und mag auch jetzt genauso mit den anderen spielen...... 

Meine Menschenkinder Seelenfamilie.

Tage, von Enthusiasmus geprägt, enden oft mit Schmerz und Erschöpfung...oder einen Tag später. 

Pläne? Schon als Teenager habe ich oft Verabredungen wieder absagen dürfen, galt als unzuverlässig.

Wie oft ich in der Schule gefehlt habe aufgrund der Symptome, die auch zu der Zeit gedeckelt wurden, kann ich kaum zählen. "

Stell' Dich nicht so an!", "Du bist faul!", "Du hast nur keine Lust!", "Du fantasierst!“,…. Puh! Dabei war schon genug Druck da, der Erfüllung meiner körperlichen Bedürfnissen nachzukommen, die ich erst einmal anerkennen und erfüllen lernen durfte. 

 

Dies ist der Stand der Dinge. 

Der heilige Geist und ich sind Pfingsten Zuhause geblieben. Der äußere Ort, den ich wieder loslassen soll…, jedoch aus gesundheitlichen Gründen nicht kann. Nicht im vorgegebenen Tempo.

 

Seelenort, komm und finde mich, wo all dies Körperliche sein darf und ich in Frieden sein kann. Für mich und manchmal mit anderen.

In materieller Fülle und Ruhe, Wärme und Licht. Gehalten und behütet in mir drin. Der Ort, der meine klare Vision widerspiegelt.

 

So oft gesucht, erprobt,... 

 

Da es in Bremen keine Begleitung gibt für CFS/ME, weder Notfall Ambulanzen, noch Behandler, hier der Wunsch, den Raum hierfür zu öffnen und Ressourcen dafür zu mobilisieren. 

Ihr kennt bestimmt wen, der wen kennt,… oder fühlt Euch direkt berührt und angesprochen. Hilfe!

 

Die Erschöpfung klopft an, der Nebel zieht auf. Ich verabschiede mich und ziehe mich zurück. 

Fühlt Euch herzlich eingeladen, Fragen zu stellen. Ich schaue gelegentlich und antworte, sobald wie möglich.

 

Ich danke Euch von Herzen für Eure Energie und Geduld.

Mutig lasse ich nun die aneinandergereihten Buchtaben los, meine Offenbarung Teil 2. Voll von strukturiertem Chaos und einem bunten Buket von allem und nichts.

 

Es kann sein, dass es Menschen in eurem Umfeld gibt, die - wie ich - betroffen sind und noch keine Stimme haben.

Bitte erhört sie und nehmt sie für wahr. Es ist ihre Wahrheit. Zumindest die, auf der derzeit körperlichen Ebene, die momentan aufs äußerste gefordert und allerdings auch gefördert wird.

 

Es ist Zeit, diese Thematik anzuerkennen, die sich mehr und mehr herauskristallisiert. 

 

Ich wünsche mir für Bremen eine Einrichtung, in der Menschen mit ME gehört werden und sich gehalten fühlen. 

Vor Wochen hatte ich im Bad mit der Seele einen Monolog/Dialog.

 

Da hieß es: eine Stiftung ohne Stift namens PARI für Gleichheit, für paritätischen Dienst und Austausch von Betroffenen. 

Dem Weg dieser Menschen gewidmet.

 

Als ich nachlas, dass eine Stiftung Geld als Grundlage benötigt, das ich nicht besitze (bei ALG II bzw. Grundsicherung in Kürze, so hoffe ich), war ich etwas eingeschüchtert. Doch alles ist möglich, und verbunden sind wir eine Kraft, die in Hochpotenz schöpft und bewegt. Sanft, doch erfolgreich.

 

Mein Dank an alle, die mich bis hierhin geduldig unterstützt haben und einfach da sind. Danke!

 

Seit neuestem weiß ich von Anlaufstellen für Menschen mit CFS/ME und deren Angehörige. Danke für die Pionierarbeit!

 

Herzensdank an Eciel Gaudin: 

https://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-heilen/krankheiten-a-bis-z/myalgische-enzephalomyelitis.html

an die Charité in Berlin und Prof. Dr. med. Carmen Scheibenbogen:

https://www.lost-voices-stiftung.org/informationen/allgemeine-informationen/deutsche-experten/

an das Team von mecfs: https://www.mecfs.de

an das Team von Bündnis MECFS: https://www.buendnis-mecfs.de/bündnispartner/

 

und an alle weiteren, die noch im Verborgenen wirken und an die, die noch kommen werden.

 

Liebe*voll

Pari*Christine

 


Ostara

.....Ostern...Ostara...Osten 🌷

Im Fadenkreuz des Hier und Jetzt das Alte gehen lassen und das Neue Willkommen heißen.

 

In Stille und liebevoller Zuwendung nach Innen, können wir dieser aktuellen Energiewelle begegnen, die der Einfluss der Vollmondin schon jetzt erspüren lässt.

 

Kreuz = Hier und Jetzt

Hier = vertikal (Vertex = Wirbel, Drehpunkt)

Jetzt = horizontal (Horizont = Bezug)

 

Das Kreuz, welches unsere Mitte zeigt, läd ein, ins Herz zu lauschen...das Leid lei(d)tet uns LiebeWärts, immer Richtung HeilSein, ...wenn wir uns recht erinnern und uns auf die Tiefe einlassen...auf das Innen, statt immer nur im Außen zu suchen.

Nach Lösung,..Erlösung womöglich.

 

Alles ist Wandel, die Körper regulieren, die Natur, die wir sind, ist nie wirklich tot.

Denn zwischen diesen zwei Kreuzen des Wortes "tot" befindet sich ein Kreis - ohne Anfang und endlos.

 

So wie das Rad, welches 12 Speichen hat und die 13 den Mittelpunkt, die Nabe darstellt und alles zusammen hält, läd uns der 13. Mond zum Innehalten ein, zum HerzLauschen, zum BeobAchten.

Ein Gewahrsein stellt sich ein für den Dreh- und Angelpunkt, dem Moment zwischen Ausatem und Einatem.

Ein scheinbarer StillStand - StandBy - BeiStand.

 

Dieses Momentum ist eine Einladung der Schöpfung, sich selbst beizustehen, während das Alte dem Neuen Leben einhaucht, nach einem Augenblick des scheinbaren "Nichts".

 

Ein kleiner und ein großer Zyklus ist vollendet...

Kannst Du es spüren?

 

Die Schwere des Winters weicht der Leichtigkeit, mehr und mehr. Kannst Du Dir Rückzug und Einkehr schenken am Tag des "Nullpunktes", wenn die volle Mondin sich in die Waage begibt? Kannst Du mit Dir tief in Beziehung gehen und mit Dir verabreden, dass Du TatKräftig der Freude in Deinem Leben folgst, un-abhängig lebst, während sich alles bedingt und miteinander verwoben ist?

 

Die aktuelle "wilde 13" fordert und fördert...

Angst oder Vertrauen.. Das, was war, kommt nie wieder und zeigt sich doch jederzeit überall in einer anderen Form. Lichtvoll gewandelt.

 

Kannst Du Dich einlassen, Dich hingeben, Dich atmen und führen lassen von Deiner Wahrhaftigkeit, Deiner einzgartigen Natur? Kannst Du die "Kontrolle" abgeben und ES sein (lassen), ohne etwas wissen zu müssen?

Ohne Definition, ohne Vorstellung,...? Wie neu geboren?

Einfach nur staunend "daneben" stehen und das "Leben" bewundern, das "Wunder Leben" leben...

 

Bleiben die Erklärungen aus, bleibt die Magie, der Zauber...!

Auch das Staunen formt manchmal einen Kreis, während wir ein "Oooh!" von uns geben.

Mehr braucht ES nicht...

 

Das Oooohsterfest mit dem Herzen begreifen kann heißen: Jeden Augenblick des Lebens zu leben als wäre es der erste und der letzte zugleich... denn das ist die Wahrheit für die, die im Hier und Jetzt, in der Ewigkeit Zuhause sind, ...denn alle Zeit ist JETZT 🌈

 

LiebeVoll

Pari*Christine

 

Photo by Pari*Christine

https://www.swahaloka.com/pflanzenmagie-elfenzauber/

 

April 2019 


Fatigue Syndrom - CFS

 

Fatigue ~ Fertig

 

Als ich in dieses Leben kam, brachte ich die Idee mit, mir einen Vater mit Rhesusfaktor negativ und eine Mutter mit Rhesusfaktor positiv auszusuchen.

Ich selbst habe die Blutgruppe B negativ, was damals zu einer Abwehrreaktion im Uterus meiner Mutter führte - mein erstes Zuhause auf der stofflichen Ebene. 

Ich war ein Rhesus-Baby.

 

Ich kam trotzdem lebendig in die Welt. Hatte mir sogar noch Zeit gelassen und den „geplanten“ Geburtstermin überschritten.

Meine Mutter sagt, ich habe mich noch geputzt. Vielleicht hatte ich jedoch schon eine Idee von dem, was auf uns zu kam und wollte mich dem nicht stellen.

Erst drei Tage nach meiner Geburt, erkannten die Ärzte die Thematik der Unverträglichkeit, die bereits beim Zusammenbruch der sog. Plazentaschranke auftaucht.

Mama erzählt noch heute, mit ihren 91 Jahren, erschrocken von der Szenerie, in der ich ihr - ohne Vorwarnung und Erklärung - entrissen wurde und die, bei bei ihr und drei weiteren Frauen im Zimmer, einen tiefen Schock hinterließ.

Ich hätte die Milch meiner Mama nicht trinken dürfen. 

Es zeigten sich bereits, durch die Verklumpung des Blutes, Organschäden, die entstehen, weil die Entgiftungsorgane eines Neugeborenen, mit dem fremden Bestandteil im eigenen Blutkreislauf, überfordert sind und allmählich kollabieren.

Der Körper hatte Gelbsucht, weil die Leber Schaden nahm, und ich bekam einen Blutaustausch, in den ersten Tagen meines Erdendaseins. 

 

Aufgrund des hohen Verlustes von Eigenblut, besteht seit jeher eine Anämie, die nicht zu regulieren ist, da sich bei allen Maßnahmen und Methoden Leber und Milz unangenehm vergrößern, weil sie zur Blutbildung angeregt werden.

So lebe ich seit jeher mit weniger Blut und Sauerstoff im Körper als andere Menschen, habe andere Belastungsgrenzen und einen hoch sensitiven Organismus, den ich jeden Augenblick meines Lebens spüren kann, bei allem, was ich ihm anbiete.

Mich „zusammenreißen“ und „normal“ sein, habe ich probiert. Einmal zu oft, um nicht aus dem Rahmen zu fallen. Daraus entstand eine tiefe Empathie für mich selbst und für Wesen, die ähnlich empfindsam sind.

Doch der Weg bis dort hin war beschwerlich, weil ich stets aus dem „Raster“ fiel und kaum Halt fand. Auch nicht in meiner zerrütteten Herkunftsfamilie.

 

Ich verlor noch mehr Lebenssaft, als ich mit drei Jahren vom Hund gebissen und von einer Klinik abgewiesen wurde, die keine Kinderabteilung hatte. Noch mehr verlor ich, als ich als Teenager „versehentlich“ eine Flasche auf den Kopf bekam….

Als die Menstruation einsetzte, sah ich regelmäßig wie eine blutleere Leiche aus, mit tiefen Augenringen.

Als mir zufällig noch eine Salmonellenvergiftung diagnostiziert wurde, weil ich ein Gesundheitszeugnis benötigte, verlor ich noch mehr Lebensenergie.

Die Ärzte diagnostizierten immer nur eine zu hohe Blutsenkung, Blutarmut usw., ohne etwas tun zu können. Ich wunderte mich stets über meine Untertemperatur, wenn ich auch mal wegen Fieber der Schule fern bleiben wollte.

 

Ein Ayurvedaarzt sagte mir vor Jahren, dass ich sehr oft sehr lang nur auf 35% bzw. 50% Lebensenergie fahre. Das spüre ich dann besonders, wenn mein Kopf mir schwirrt und ich starke Gleichgewichtsstörungen habe. 

So ruhe ich oft, benötige viele Pausen, bin anders belastbar,…. schon immer.

Sogar das Sprechen oder Zuhören, Schreiben oder Lesen sind oft zu viel.

So BIN ich manchmal einfach nur und lausche meinem Atem.

 

Mein Lebenswille und die Lebensfreude sind unendlich.

Es gab Schattenbereiche und tiefste Täler zu durchwandern, auch als ich mit Anfang 20 die Diagnose „Krebs“ erhielt oder persönliche Dramen erlebte.

Manchmal schien das Licht zu erlöschen, doch ich kam bisher immer wieder zurück, auch wenn ich keine Kraft mehr hatte.

Inzwischen ist es so, dass ich diese zarte Silberschnur intensiv spüre, weil kleinste Irritationen mein System aus dem Gleichgewicht bringen. Seit Jahrzehnten schon.

 

Dieses Dasein hat mich der Natur und ihrer wunderbaren Medizin immer näher gebracht.

Als Teenager spürte ich die Wirkung von Pflanzen, Farben, Ätherischen Ölen. Auch in Form von Homöopathie etc. und blieb bei den sanften Methoden. 

Bis auf einige Ausnahmen, in denen ich mich hilflos fühlte und meiner inneren Weisheit nicht vertraute, keine Menschen um mich hatte, die mit mir in die gleiche Richtung schauten.

So begab ich mich damals in die Hände von Chirurgen für die Operationen, die sie für nötig hielten, als ich mir die Diagnose Krebs abholte. 

Ich unterzog mich, einige Jahre, mit Abständen von mehreren Wochen, der sogenannten Krebsnachsorge, die mir radioaktives Jod verabreichte und mich in einen isolierten Bereich einer Klinik „aufbewahrte“.

Bis es hieß, ich sei nun Leukämie gefährdet…und doch noch einmal operiert wurde.

Irgendwann wollte ich mich dieser Prozedur der Diagnostik und Therapie nicht mehr unterziehen, weil mein Körper noch mehr rebellierte und die Folgen der hohen Radioaktivität mir zusätzlich zu schaffen machte. Bis heute.

 

Dieser wunderbare Körper, den meine Seele bewohnt oder umgekehrt ist mir heilig. Ich habe oft verSUCHT es zu machen, wie andere. Doch das ist eben nicht mein Weg. 

Ich habe diese Wahrnehmung, dieses Bewusstsein, diese Empfindsamkeit auf höchstem Niveau, spüre alles, und das ist einfach mein Leben!

 

Fatigue- Syndrom: Seit vielen Jahren ist dieser Körper erschöpft, verliert in stressigen Situationen innerhalb von Stunden an Gewicht, so dass ich dabei zusehen kann. 

Ist es zugig, windig, kalt oder feucht, spüre ich, wie meine Moleküle sich verabschieden, meine Finger schrumpeln, als hätte ich Stunden gebadet.

Es kostet ihn Kraft und alle Energie, zu regulieren, auszugleichen. Das belastet mich auch psychisch sehr.

So lebe ich mit sehr hohen Temperaturen in meinem Zuhause um keine Kopfschmerzen zu bekommen, gehe seit ich 17 Jahre jung bin gelegentlich auf die Sonnenbank, damit ich durchwärmt, durchblutet werde.

Das Leben in Portugal war ein Segen, jedoch nicht im Winter, wenn es ebenfalls kalt und feucht wurde.

Nun lebe ich wieder in meiner alten Heimat und bin meistens für mich allein in meinem kleinen Nest von 21 qm, in das ich mich zurückziehe, weil die Stadt mich mit  all den Einflüssen sehr fordert.

Ich schenke mir seit vielen Jahren in meinem Zuhause selbst ayurvedische Anwendungen, die leider nicht von der Kasse übernommen werden und für die ich manchmal keine Kraft habe. 

Der Yoga sorgt seit Teenagertagen dafür, dass ich morgens wieder alles an seinen Platz bringen kann, nach oft schlaflosen Nächten.

Meditationen, Mantra und Yoga Nidra helfen mir tagsüber, mich kurz zu stärken und auszuruhen.

Was ich essen kann, weiss ich oft erst am selben Tag, wenn ich meinen Körper spüre. Sehr oft ist dies durch den Mixer geschickt, da mein Körper auch hierbei Unterstützung wünscht. Aufgrund des deformierten Kiefers, durch Stress und weil die Bauchorgane es lieber schon „vorverdaut“ haben.

 

Das alles klingt für viele Menschen „schwierig“, „leidvoll“ usw.

Für mich ist es „mein Leben“, und diese offenen Worte sind weder „Beschwerde(n)“ noch stellen sie eine Opferhaltung dar. 

Es ist der Weg, den ich gehe, und diesen beschreite ich in tiefster Dankbarkeit und Demut vor diesem zarten Leben - diesem Wunder, das wir sind und mit allem, was für mich dazu gehört.

Ich genieße Tage in vollen Zügen, die frei sind von Schmerz und Stress. 

Oft so sehr und voller Freude, dass die Tränen kullern, voller Dankbarkeit, weil ich mich dann frei bewegen, einen Spaziergang oder ein Gespräch genießen kann.

Die anderen Tage lausche ich in mich hinein, um zu erforschen, was jetzt gut tut und dran ist, weil ich doch nicht raus und unter Menschen kann. Diese Schranken sorgten im Laufe der Jahre auch für eine Traurigkeit in mir.

Und doch fühle ich mich tief verbunden mit allem und allen, weil ich gelernt habe, damit zu sein und vor allem MIT MIR zu SEIN.

In tiefer Verbundenheit, Dankbarkeit und Liebe… Hier, Jetzt

 

Eure Pari*Christine

Februar 2019


Februar 2019

 

Ihr Wunder,

ich grüße Euch herzlich!

Es ist lang her, als die letzten Swaha Loka News an Euch geschrieben wurden. So mag ich gern mit Euch teilen, wenn Ihr wünscht.

Wenn nicht Ihr, wer dann, weiß um die stürmischen Zeiten!?

Ein bewegendes Jahr der Selbstmeisterung liegt hinter mir und sicher hinter uns allen. Welch Segen: mein Herz fand stets zur kraftvollen Sanftheit zurück...

So auch derzeit. Wer mich kennt, weiß um mein Bedürfnis nach Rückzug, Allein(s)Sein, um zu regenerieren und um Kraft zu schöpfen. 

Der "Empfang" wird dadurch immer klarer und echter. Der "Ausdruck" immer authentischer und pur.

 

Nach Jahrzehnten der Forschungsreise in diesem Leben, mit diesem wunderbaren Körper, sind wir uns einig geworden, dass etwas anderes dran ist.

Die angeborene Disposition als Rhesus Baby hat dafür gesorgt, dass ich mich stets fühlte wie eine Pflanze am falschen Standort, die nach Krebs usw. übermäßig viel Pflege benötigte, damit sie überhaupt erhalten bleibt. 

So hatte ich im Laufe der inzwischen 7x7 Jahre "einmal Alles", und kein Arzt konnte etwas damit anfangen.

Das fand ich weniger dramatisch als die Tatsache, dass sich die Erscheinungsformen der körperlichen Einschränkungen auf meine Lebensqualität immer drastischer auswirkte, mein Einkommen wegbrach und ich durch das sogenannte Raster fiel.

 

Ich ging stets mit, ganz Fluss.

Tat ich einmal so, als wäre ich ganz "normal", wie oft eingefordert, gab es eine "Korrekturanweisung" meines Körpers und das Leben legte mich mit Schmerzen flach. 

Mit der Zeit mit immer kürzeren Abständen, da Kleinigkeiten den Organismus massiv beeinflussten. So war ich immer öfter an Haus und Bett "gebunden".

 

Nun sehe ich mich nicht als Opfer von Umständen, sondern als Schöpferin meines Lebens und hatte stets die Idee, dass ich mir das ausgesucht habe, um besonders viel zu lernen. Vor allem Empathie. Dieses Leben hat mich gelehrt, in die "Mokasins der anderen" schlüpfen zu können und auch andere auf Ihrem Weg zu begleiten.

Als "Feinspürerin" mit offenen Kanälen geboren, blieb alles offen.... Trotz einiger Versuche, diese Kanäle zu schließen, ist es wie es ist und wird immer feiner. 

Das fordert mich manchmal sehr. Heute nennt es sich Hochsensitiv. Damals gab es dafür keine Bezeichnung.

So widme ich mich, weil ich seit längerer Zeit nicht mehr gewerblich tätig bin, da ich gesundheitlich immer wieder ausfiel, der Feinjustierung und schenke meinem Körper den "Ruhestand" im besten Sinne. 

Während ich nun die Grundsicherung erneut beantrage, weil endlich - nach über 40 Jahren - eine anerkannte Diagnose vorliegt, folge ich weiter dem Weg meines Herzen, dem Ruf der Seele und erobere neue Räume, um auf eine neue Weise mit Euch teilen zu können.

 

Ich mag Euch (evtl. nochmal, entschuldigt!) "mein Kind der Raunächte" vorstellen, welches ich nun, nach einem liebevollen Wink einer Freundin, mit einem SpendenLink verknüpfe, da es mir - ehrlich gesagt - nicht immer leicht fällt, mein Leben mit € 400 zu leben. 

So lade ich Euch herzlich ein, meinem Podcast HERZRAUM zu lauschen und eine KaffeSpende zu hinterlassen. Es wäre mir eine große Freude und Hilfe!

Es hat mich viel Mut gekostet, mich damit zu zeigen. Doch ich traue mich/mir, dem Leben! "Wir" sind der Wandel!

Hier geht es zum Herzraum: https://anchor.fm/PariSwahaLoka

SpendenLink: http://ko-fi.com/pariji

 

*

 

In tiefer Dankbarkeit für Euch, das Hiersein und in erhabener Demut für das Leben, mag ich mich mehr dem freien Sprechen und Schreiben zuwenden...und lasse fließen, wenn es strömt. 

 

So entstand ein neuer Weg, meiner Körperseele die Ruhe zu schenken, die sie wünscht und gleichzeitig in heilsamem Rückzug und Ausdruck zu sein  - in liebevoller Verbundenheit mit Euch.

 

Alles Liebe,

Eure Pari*Christine

 

*

 

~ Demut ist das Bewusstsein um die eigene Größe,

in einem Spiel, in dem alle Teile gleich groß sind ~


Ostara 2017

 

Die kosmische Spalte, der Nullpunkt ist überwunden.

Wenn das Universum den Atem anhält... welch heiliger Moment!

 

Die Ankunft im Herzen

 

Ein neuer Zyklus beginnt.

Eine neue Runde im Feuer des Wandels.

Der kosmische Funken erweckt etwas in Dir.

Dies ist das Wechselspiel zwischen Ego und Seele.

Diese Reise beginnt mit der "Kreuzigung des Egos", damit die Seele übernehmen kann.

Alle Anhaftungen wünschen "Er-lösung", die Lösung von Identifizierungen an Dinge, den Status,....

"Ent-Sorge!"

 

Der Frühling steht für die Fruchtbarkeit.

Was mag ganz natürlich an die Oberfläche kommen?

Nutze den Funken der Schöpfung, die Magie des JETZT!

 

"Auferstehung" bedeutet nicht mehr aber auch nicht weniger als jetzt aufzustehen und Dich zu zeigen.

Zeig' Dich! Reife und komme zur Blüte!

Lasse Dich ein auf Deine eigene Tiefe,

auch während einer "Krise".

Aus dieser Tiefe in Dir kannst Du schöpfen.

 

Lausche Deinem Seelenanteil. Dem Urgrund.

Nutze Seelen-Partnerschaften, Verbindungen, die Dich erheben und nähren. Einerlei, ob Mensch, Tier oder andere Naturwesen.

 

Die kosmische Energie im Feld meint "DICH"!

Du bist JETZT soweit!

Erblühe...

 

Mein Herz grüßt Dein Herz ~ Aho!

Pari*Christine


Januar/Februar 2017

 

Lieber Wegbegleiter,

 

ohne Sonne kein Leben, so heißt es. Alles dreht sich um die Sonne, sie bringt Licht in die Dunkelheit und lässt alles erstrahlen.

Bist Du Mittelpunkt Deines Lebens und schöpfst aus der Kraft Deiner Mitte - zum höchsten Wohle aller?

Bist Du bereit, Deine volle Strahlkraft zu entwickeln und zu zeigen?

Trau' Dich - Trau' Dir!

 

*

 

Wusstest Du, dass 2017 ein Sonnenjahr ist?

Zur Frühjahrs-Tagundnachtgleiche beginnt, astrologisch gesehen, ihr verstärkter Einfluss und "regiert" einen Jahreszyklus lang. Welch nährende Vorstellung unter der derzeitigen Glocke von Grau.

 

Die Sonne steht für Selbstverwirklichung, Geist und Lebenskraft, Licht und Wahrheit.

Je nachdem in welchem astrologischen Haus die Sonne sich in unserem Geburtshoroskop befindet, liegt unser Schwerpunkt im Leben auf einem bestimmten Bereich.

Ist Dir dieser bekannt? Sind Dir Deine Gaben vertraut, Deine Herzensangelegenheiten, die wir als "Berufung" kennen? Traust Du Dir zu, diese zu ergründen, Dich damit zu zeigen?

 

Du kannst das Sonnenjahr nutzen, um die Qualitäten Selbstvertrauen, Zielstrebigkeit und Entschlusskraft zum Strahlen zu bringen und hast Dank des Optimismus, von dem dieses Jahr geprägt ist, enorme Schubkraft, die Dich nährt und fördert, um wahrhaftig und authentisch zu leben und zu wirken.

 

Ent-scheidende Veränderungen liegen vor uns, die nicht nur das nächste Jahr beeinflussen, sondern auch die kommenden Jahre. Während die Sonne das galaktische Zentrum passiert, wird sie neu kalibriert und erhält neue Impulse von der Zentralsonne. Diese Impulse resonieren auch in den anderen Planeten, die im Laufe des Jahres ihre Wirkung entfalten.

 

Das kommende Jahr 2017 = Quersumme 10 ist ein "Sonnenjahr"

Ein Zyklus ist vollendet! 1...0...1

Im Tarot weist die 10 auf das Glücksrad, welches auch als "Schicksalsrad" bezeichnet wird – wie dies für jeden einzelnen erlebbar wird, hängt ganz von der Ausrichtung, der inneren Haltung ab.

 

Tarot 10: Jupiter, Neubeginn, Expansion, Durchbruch, unerwartetes Glück

"Das Glücksrad" ist das Gesetz von Ursache und Wirkung

 

~ LOVE IN ACTION ~

 

Alles was wir tun, setzt eine Ursache in Bewegung und kommt als Wirkung wieder zu uns zurück. Es kann passieren, dass eine 5000 Jahre alte Ursache jetzt in Deinem Leben seine volle Wirkung entfaltet, weil die Umstände gerade günstig dafür sind. Plötzlich tritt etwas in Dein Leben für das Du keine Ursache mehr erkennen kannst. Vielleicht ist es ein sogenannter "Glücks-Fall".

Sicher ist jedoch, dass Du selbst dieses Glück verursacht hast.

 

....wenn Seelen Schöpergötter werden,.....

 

Affirmation des Jahres: "Ich bin bereit zu schenken und beschenkt zu werden!"

 

~ Aho!

 

Von Herz zu Herz

Pari*Christine


Mabon - Herbsttagundnachtgleiche 2016

 

Sei herzlich gegrüßt!

Gern mag ich den Jahreskreis wieder zum Anlass nehmen, Aktuelles und Bewegendes mit dir zu teilen.

 

Zeit des Dankes

Hast du auch den wunderschönen Spätsommer genossen? 

Besonders dankbar bin ich auch für die sonnigen Tage auf Sylt anlässlich des Ritus (The Rite of the Womb) in der vergangenen Woche.

Schwesternzeit, Strandspaziergänge, wundersame Wandlungen,  die zu innigen Begegnungen wurden, tiefe Entspannung und dann…das Meer. Immer wieder wie ein inneres Nach-Hause-kommen für mich.

Auch die roten Zelte der vergangenen Monate - so ein Geschenk. Das letzte fand diesen Sonntag in der zauberhaften alten Dorfschule in Lübberstedt mit wunderbaren Frauen statt. 

So viele Begegnungen, auch in meinen Praxisräumen „Swaha Loka“, sind von Offenheit und Tiefe geprägt, von Herzenswärme und Achtsamkeit. Ich bin dankbar für die mutigen Menschen, die sich auf den Weg in die Selbstermächtigung und Verantwortung begeben, um ihr Ändern zu leben und die ich auf Teilstrecken begleiten, unterstützen und manchmal tief berühren darf.

 

Noch immer erhellen und wärmen die nährenden Sonnenstrahlen, doch leise höre ich ihn tapsen, manchmal auch etwas geräuschvoller, wenn er durch das längst gefallene Birkenlaub raschelt - der Herbst. Er bereitet uns auf die Zeit des Rückzuges vor.

 

Das Herbst Equinoktikum stellt eines der vier Sonnenfeste des Jahres dar und ist in der keltischen Kultur nach dem walisischen Gott Mabon (Sohn des Lichts) benannt. 

Es ist ein Fest, dessen Inhalt und Bedeutung die Natur selbst schreibt: Tag und Nacht, Licht und Dunkelheit sind an diesem Tag in vollkommener Harmonie.

Die Ausgewogenheit der Kräfte ist fast greifbar, und alles Leben ruht für einen kurzen Moment im Gleichklang. Daher ist Harmonie einer der Hauptaspekte dieses Festes.

Die Herbsttagundnachtgleiche stellt das Ende der Erntezeit dar. Die letzten Früchte sind bald gesammelt und verarbeitet. Gleichzeitig zeigt sich die Natur zu dieser Jahreszeit noch einmal in voller Fülle und beschenkt uns mit reifem Obst, letzten Kräutern, verschiedensten Beeren, Pilzen und Eicheln, Kastanien, Bucheckern usw. Der Sommer verabschiedet sich nun endgültig und der Herbst betritt die Bühne. Die Bäume werden bunt, die Vorräte gefüllt. 

Auch  die Tiere bereiten sich auf den Winter vor. 

So können wir dieses Fest zum Anlass nehmen, um zu danken für das, was „beackert“, erarbeitet und was einem gegeben wurde.

Gemeint sind alle Gaben. Vielleicht nehmen wir unsere Talente, Fähig- und Fertigkeiten und Projekte auch mit ins Herz und danken dafür bei einem schönen Ritual - denn Rituale schenken dem Alltag Bewusstsein und Kraft.

Auch ist Mabon ein Fest des Wandels, denn tags darauf wird das Halbjahr des Lichts von der dunklen Jahreshälfte abgelöst. Von nun an sind die Nächte länger als die Tage und es geht auf den Winter zu. Die Sonne (Balder) tritt ihren Rückzug an und auch die Tier- und Pflanzenwelt zieht sich und ihre Kräfte zurück. Es ist ein guter Zeitpunkt, Wurzeln, Samen und Pilze zu sammeln (laut Mondkalender am 8./9. Oktober, bei zunehmendem Mond, im Zeichen des Steinbocks). Die Kräuterernte ist nun fast beendet und vieles spielt sich jetzt schon vermehrt im Haus ab.

 

Gern mag ich dich einladen, über folgende Punkte einmal in dich hinein zu spüren:

 

• Wo kann ich in meinem Leben und meiner Umwelt mehr Harmonie schaffen?

• Was wurde mir gegeben, wofür bin ich dankbar, was fehlt mir wirklich?

• Wie kann ich mir selbst Gutes tun und meinen inneren Bedürfnissen Erfüllung schenken?

• Wie kann ich meine inneren Gaben, meine Fähig- und Fertigkeiten entfalten?

• Abschiednehmen, Loslassen, sich-frei-machen, Lösen

• Das bewusste Genießen von Stille und das Zurückbesinnen auf sich selbst und sein Innenleben

 

Wenn ich dich auf die eine oder andere Weise hierbei begleiten und unterstützen darf, melde dich gern! 

 

Veranstaltungen im Herbst:

24.9. - Meditation Workshop für Paare und FreundInnen

25.9. - energetischer Hausputz

1./29.10./26.11. - The Rite of the Womb 

2.10. - Meditation - Einführungs Workshop

Vom 7. - 9.10. - Individuelles Wochenend Retreat 

16.10. Red Tent - Das rote Zelt in Bremen

29.10. und 12.11. - The Rite of the Womb 2.0 

30.10. - Ho’oponopono - Ritual der Vergebung

19.11. - Reiki Einweihungen

20.11. - Ayurveda Workshop 2.0

 

Fühle dich auch willkommen zu einem empathischen therapeutischen Gespräch, initiatorische Prozessbegleitung, zu Energie- und Klang-, Hopi Ohrkerzenbehandlungen, Yoga und mehr!

 

Ich freue mich auf dich!

Pari*Christine

 

 

~ Septembermorgen

Im Nebel ruhet noch die Welt,

noch träumen Wald und Wiesen;

bald siehst du, wenn der Schleier fällt,

den blauen Himmel unverstellt,

herbstkräftig die gedämpfte Welt in warmem Golde fließen. ~

Eduard Mörike

 


Sisterhood


Februar 2016

Ihr wunderbaren Frauen, Töchter, Mütter und Großmütter,

 

vor einigen Wochen habe ich einige von euch über die Idee einer Frauentempel Gruppe informiert.

Genauso schnell wie sich alles um uns herum bewegt, laufen derzeit die inneren Prozesse und so finden sich Menschen und Situationen momentan in Lichtgeschwindigkeit.

Das Wunder der Synchronizität lässt die Wirk-lich(t)keit erstrahlen und verdeutlicht, wie alles miteinander verbunden ist. So auch wir!

Es reihen sich gerade unzählige Seelenschwestern aneinander, und wenn ich mir dieses innere Bild so anschau', das sich mir zeigt, bin ich tief berührt und überwältigt von der zauberhaften, kraftvollen Energie.

Nach und nach entstehen diese feinen energetischen Verbindungen, werden kraftvoller manifestieren sich als nährende Kontakte, mit reiner, kristallklarer Essenz und Ausrichtug.

~

Filmtipp: "Things we don' t talk about" - basierend auf dem Buch "The Red Tent".

 

Er hat etwas tief in mir bewegt und einen Wunsch berührt, den ich schon viele Jahre in mir trage.

Ich las einmal ein Kinderbuch, während ich in Portugal lebte. Es ging um ein indianisches Mädchen, das zur Frau wurde und während ihrer Mondzeit zum ersten mal ein bestimmtes Zelt ihres Stammes aufsuchte.

Nicht weil sie als "unrein" galt, sondern um in dieser besonderen Zeit des Blutens, der Visionen und der Transformation ungestört, für und bei sich zu sein.

Gestärkt und genährt, Dank der Reinigung, der Zeit des Fastens, der klaren Eingebungen und Einsichten, konnte sie mehr und mehr ihren Selbstwert erkennen und ihre Weisheit teilen.

 

"The Red Tent" (1997 von Anita Diamant) erzählt Ereignisse aus dem Buch Genesis (Kapitel 34), der Familie von Jakob und seinen Ehefrauen, Töchtern und Söhnen nach.

In einer Welt des restriktiven Patriarchats findet Dinah Zuflucht in einem roten Zelt für Frauen in Zeiten der Menstruation oder der Geburt. Christine Schoefer vom New Moon Network Magazine prophezeite: „Ich erwarte, dass dieses Buch bei Frauen die Sehnsucht nach einem roten Zelt und die Weisheit, die Frauen dort teilen, weckt.“

Sie behielt recht. Die "Red Tent Bewegung" wurde geboren.

 

Der Film verwebt die tiefen, heilenden und kraftvollen Geschichten von Mädchen und Frauen. Dieser offene Raum verändert die Art und Weise, wie Frauen miteinander interagieren, sich gegenseitig unterstützen und über ihren Körper denken. Die Filmemacherin Isadora Gabrielle Leidenfrost ist überzeugt: „Es braucht in jeder Stadt der Welt ein rotes Zelt.“ 

Die Frauen dieser Welt sind in diesen Zeiten des Wandels aufgerufen, ihre Macht anzunehmen und in ihre ureigene Kraft zu kommen. Im roten Zelt ist alles möglich: Singen, tanzen, lachen, weinen, erzählen, zusammen essen und sein. Hier entsteht eine Welt in der es um Miteinander statt Konkurrenz geht. Die jungen Mädchen hören die Stimmen ihrer Mütter und Großmütter und können so ihre eigene Stimme entdecken. Hier finden Frauen zur wahren Weiblichkeit zurück und Wege dorthin.

 

Der Ritus "The Rite of the Womb" (https://www.swahaloka.com/herzenswege/schwesternkreise) ist ein Meilenstein für uns Schwestern, um die lichtvollen Fäden wieder aufzunehmen.

In Kontakt bleiben und vor allem in dieser feinen Schwingung, ist Nahrung und Wegbegleitung.

 

 

Hier der link zum Trailer des Films "Things we don' t talk about": http://www.redtentmovie.com 

 

In Dankbarkeit, Liebe und tiefer Verbundenheit

Eure Pari*Christine 


September 2016

 

Ihr Lieben, gern mag ich etwas mit euch teilen, was die derzeitige Zeitqualität betrifft:

 

Seit Ende August leuchten am südlichen Nachthimmel unter dem Saturn zwei rote Punkte auf, der Mars und der Antares. Alle drei stehen im Sternbild des Skorpions. Gleichzeitig trafen sich drei weitere Planeten auf der Tagseite des Himmels, die Venus, der Jupiter und der Merkur.

Diese beiden Dreier-Konstellationen setzten starke Impulse frei, die auf uns in den kommenden Tagen und Wochen starke und durchaus sehr positive Auswirkungen haben können.

 

Mars und Antares

 

Antares ist der größte Stern im Skorpion. Seinen Namen hat er von den antiken Griechen bekommen, was soviel heißt wie „Gegenmars“, oder genauer gesagt „jener Stern, der die kriegerische Energie des Mars ausgleicht“.

Wenn nun der Mars diesem Antares derart nahe steht, hat dies eine bemerkenswerte Bedeutung. Gleichzeitig stehen Mars und Antares in einer Linie mit dem Saturn, dem „Schicksalsplaneten“ (genaue Konstellation vom 24. August 2016). Und das im Zeichen des Skorpions, der die Tendenz hat, in die tiefsten seelischen Tiefen hinabzusteigen.

 

An uns selbst stellt diese Konstellation folgende Fragen:

Wo schlummern in uns selbst „kriegerische“ Kräfte?

Welche Aggressionen haben wir in der Tiefe unseres Wesens abgelagert, anstatt sie aufzuarbeiten?

Gegen wen richten sich verdrängte Aggressionen?

Wem haben wir nicht vergeben?

 

Die Mars-Antares Konstellation sagt uns, dass jetzt ein äußerst günstiges Zeitfenster sich aufgetan hat, um das in uns zu klären. Dass es sich um sehr tief in uns liegende unterbewusste Themen handelt, zeigt uns das Sternbild des Skorpions. Und dass sich unser „Schicksal“, unser Lebensweg durch solche Klärungen grundlegend verändern und befreien will, das erzählt uns der nahe gelegene Saturn.

 

Venus und Jupiter

 

Die Begegnung von Mars und Antares fand auf der Nachtseite des Firmaments statt, also in den tiefenbewussten Ebenen. Ebenfalls rund um den 24. August gab es auf der Tagseite des Himmels in Sonnennähe eine weitere bemerkenswerte Dreier-Konstellation.

Hier traf der Liebesplanet Venus auf den fördernden Jupiter. Alle Liebes- und Herzensthemen werden durch den „Gönner“ Jupiter gefördert. Durch seine schnelle Bewegung erzählt der Merkur allerdings, dass es in der Liebe durchaus Veränderungen geben kann.

Nach dem Neuner-Kalender fand diese Konstellation in der Welle der bedingungsfreien Liebe (22.8. bis 3.9.) statt. Die Verknüpfung der Liebe mit Bedingungen und Erwartungen ist immer eine unheilvolle Quelle für aggressives Verhalten. Die meisten verdrängten Aggressionen in uns haben dort ihren Ursprung. Doch wie gesagt, jetzt hat sich ein Zeitfenster geöffnet, in dem wir dies gut klären und bereinigen können.

 

Der Kornkreis der 13

 

Zeitgleich mit diesen Konstellationen erschien in Südengland in der Nähe von All Cannings ein interessanter Kornkreis, in der Nacht vom 23. auf den 24. August. Diese Formation symbolisiert die Sonne (großer Kreis) und die Bewegungsmuster rund um die Sonne („Planetenbahnen“). Es geht dabei nicht um die exakte Darstellung von Planetenpositionen, sondern vielmehr um die Frequenz- und Wirkungsmuster, die durch die Bewegungen der Gestirne am Firmament entstehen.

Auffallend dabei ist natürlich, dass in diesem Kornkreis die Zahl 13 zum zentralen Thema wurde. Auf den 13 Bahnen erschienen 13 Punkte („Planeten“ bzw. „Sterne“).

Die Zahl 13 ist eine bedeutende Basiszahl im „Denkmuster“ der Mutter Erde und des Lebens. Eine „Matrix der 13“ ist es, welche der Entwicklung des Lebens und der Urkraft der Evolution zugrunde liegt.

 

Das „Erste Bewusstsein“

 

Wenn wir uns auf die Matrix der 13 einlassen, finden wir einen wertvollen Schlüssel, den ich als das „Erste Bewusstsein“ bezeichne.

Wenn wir uns im ursprünglichen Zustand des „Ersten Bewusstseins“ befinden, haben wir etwas Wesentliches erkannt: Unser Verstand ist ein wertvolles Werkzeug, das allerdings von Denkmustern überlagert wurde, die nicht wir selber sind. Verdrängte Aggressionen und unsere Reaktionsmuster, die aus solchen Verdrängungen entstehen, das sind typische Überlagerungen.

Damit du dich in dieses „Erste Bewusstsein“ wieder einfinden kannst, gibt es eine einfache und zugleich sehr effektive Übung:

Beobachte deine Gedankengänge, besonders dann, wenn sie unangenehm sind (Aggressionen, Ängste, Neid, Eifersucht…).

Beobachte diese Gedanken neutral und gleichzeitig distanziert.

Bedenke dabei vor allem eines: Diese Gedanken geistern durch dein Gehirn. Und das, was du denkst, das bist nicht du, das ist nicht dein Wesen. Es handelt sich dabei um angelernte Denkmuster!

Betrachte diese Gedanken wie eine Geschichte, die jemand anderer erzählt.

Identifiziere dich nicht mit diesen Gedankenmustern, sondern schaue ihnen aus einer neutralen Position zu.

Das Phänomen, das dann geschieht, ist folgendes: Diese Gedankenmuster enden plötzlich, sie verebben im Nichts und lösen sich auf.

Sie werden zwar wiederkommen. Doch wenn du diese Übung immer dann wiederholst, wenn lästige Gedanken durch deinen Kopf geistern, wirst du dich mehr und mehr befreien!

 

(Auszug aus dem aktuellen Newsletter von Werner Neuner)

 

Herzensgrüße an euch und einen zauberhaften Altweibersommer uns allen

 

Eure Pari*Christine


Juni 2016

 

Ihr Lieben,

 

nun ist er tatsächlich da, der Sommer. Die fast schon subtropische Luft bringt das eh schon satte Grün und andere Farben zum Strahlen. Welch unermessliche Fülle!

Auch innerlich fühle ich mich reich beschenkt und gesegnet - immer wieder, immer noch.

Dieser magische Platz und diese Zeit bringt ebenfalls die prachtvollsten Blüten hervor. Eine der wunderschönen Knospen hat sich am vergangenen Sonntag behutsam entfaltet.

"Das rote Zelt" fand zum ersten Mal hier in Harrendorf statt. Das erste seiner Region. Der Wunsch nach einer Frauen Tempelgruppe hat sich nun für mich erfüllt.

 

Nach diesem wunderschönen, berührenden und freudvollen Tag, stehen die nächsten Termine für diesen Schwesternkreis schon fest. Wir werden wie eine Karawane mit dem "roten Zelt" auf Wanderschaft gehen. Mal findet es hier im Swaha Loka und unserem Garten statt, evtl. bei Gönna (meiner wunderbaren Nachbarin), an ihrem schönem Platz, sehr wahrscheinlich ein Dorf weiter, bei Nicole (eine weitere liebe Nachbarin und Freundin), in ihrem tollem Seminarraum und ab September auch in Bremen im "roten Salon", in der Überseestadt.

Es war mir eine große Freude, mit Gönna die Vorbereitungen zu treffen und gemeinsam als Raumhüterinnen zu wirken.

Mit neun rotgekleideten Frauen genossen wir einen Nachmittag und Abend in einem rotgeschmückten Raum, der rotgedeckten Tafe,l mit rotem Buffet der feinsten Leckereien.

Tiefe, Stille, Leichtigkeit und Lebendigkeit haben uns in den gemeinsamen Stunden begleitet, die wir am Ritualplatz mit einem Glas Rotwein oder Traubensaft sanft ausklingen ließen.

Voller Vorfreude auf das zweite "rote Zelt", möchte ich euch (bzw. eure) Frauen herzlich für Sonntag, den 17. Juli um 16 Uhr einladen. Weitere Infos siehe website und https://www.facebook.com/Rotes-Zelt-Bremen-1750009025242223/?fref=ts (öffentliches Facebookprofil. Ohne Anmeldung sichtbar.)

 

Auch freue ich mich über ein weiteres Angebot in meinem bunten Bouquet: die schamanische Rückführung.

Diese Methode erlaubt dir, in Raum und Zeit "zurückzureisen", um die Vergangenheit zur Gegenwart in Bezug zu bringen, dich und dein derzeitiges Leben mit seinen Begebenheiten besser verstehen zu können und nicht mehr zuträgliche "Bindungen", die noch immer Schmerz so wie tiefe Emotionen festhalten lassen, zu er-lösen, um deinen Weg freier gehen zu können.

 

Vielleicht wünschst du dir auch einfach eine Auszeit im Rückzug auf dem Lande. Allein oder zu zweit.

Die zauberhafte Natur lädt zum Verweilen ein. Und zum Schnuppern und Bestaunen einer jeden Blüte.

Fühle dich herzlich willkommen zum "Schweige Retreat Wochenende", zum "Individual Retreat Wochenende", das ich dir gern nach deinen Wünschen (Yoga, Meditation, Bogenschießen, Energie-/Klangbehandlung, Ohrkerzenbehandlung,...) gestalte, zum Meditations Einführungs Workshop oder zu einem der anderen Angebote und Veranstaltungen.

Auf einen Blick: https://www.facebook.com/Swaha-Loka-398896940265474/events?key=events (öffentlich). Ich freue mich auf euch!

 

Euch allen wünsche ich einen sinnlichen Sommer, eine genussvolle Zeit und vor allen Dingen Sonne im Herzen.

 

Alles Liebe in eure Richtung

 

 

Eure Pari*Christine


März 2016

 

Der März kennt keine Regeln. Meistens leitet er irgendwie den Frühling ein, aber man kann sich nicht darauf verlassen. Sein Motto heißt ”Vielleicht“.

 

Liebe/r WegbegleiterIn,

es ist soweit! Das erste Grün durchbricht die frostige Erdschicht, Krokusse säumen den Wegesrand an den Dorfstraßen und im Garten, und sogar eine Löwenzahnblüte vorm Swaha Loka traute sich gestern mutig, das strahlende Köpfchen in die Sonne zu recken. 

 

Zeit des Erwachens. 

Während die Natur sich regt und in der wärmenden Sonne langsam erwacht, sich räkelt und neugierig ins Leben hinein blinzelt, sortieren wir uns innerlich neu, spüren vielleicht noch die Trägheit im Körper, der nun auf Loslassen eingestellt ist. 

Wir können diese Phase nutzen, uns vom Ballast des Winters und der Dunkelheit zu befreien. Der abnehmende Mond lädt zur Loslösung des Alten, zur Entschlackung und vielleicht zum Fasten ein. So können wir der vielleicht vertrauten Müdigkeit dieser Jahreszeit entgegenwirken, indem wir den Körper entsprechend unterstützen. „Frühjahrszeit ist Kapha-Zeit“, so der Ayurveda und hält einfache Methoden für jede Konstitution bereit. 

Auch der Geist fordert mehr Klarheit ein, wenn die Tage länger hell sind. Zeit für Retreat. So können wir auch ihm eine Fastenzeit anbieten, die Sinne ein wenig zurücknehmen und meditieren, bevor wir uns bereit machen, mit klaren Visionen und einer deutlichen Ausrichtung, die Saat für das Jahr in den nahrhaften Boden zu geben. 

 

Das Raunacht Orakel schenkte mir für den Monat März die Rune Mannaz. 

Sie steht für „Mensch“, die Vermählung von Himmel und Erde, die soziale Ordnung, Erinnerung an uraltes Wissen, Erkenntnis und Einsicht. Durch Stellen der Rune ist es möglich absolute Ehrlichkeit herzustellen. Sie kann zur Abwehr gegen Fehleinschätzungen anderer dienen. Sie behebt Selbsttäuschung und Umnachtung. Als Talisman öffnet sie für vorgeschichtliches Bewusstsein und Einsicht in die Akasha/Matrix. Sie dient also der Erlangung höherer Erkenntnisse. Sie wird auch die „Spiegelrune“ genannt, weil sie wahres Wissen offenbart und für Selbsterkenntnis sorgt. Sie lädt dazu ein, das „Spiel der Ent-Täuschung“ zu genießen. 

Desillusionierung mag vielleicht im ersten Augenblick schmerzhaft sein und den Impuls des „Festhaltens“ auslösen. Doch im sogenannten Problem ist immer auch die Lösung angelegt, die sich meistens im Augenblick des Dreh- und Angelpunktes offenbart.

 

Die 10 der Kelche des Tarots stellt die Wasser der Vollendung, die innere Erfüllung dar. Die Karte für den Monat März. Die seelische Erfüllung in geistigen Idealen. Sie steht für Herzenswärme und Selbst-Bewusstheit, repräsentiert den Lebensbaum mit seinen 10 Sphären. Auch der Lotus repräsentiert die geistige Verwurzelung und die innere Führung im Leben, dem Höchsten entgegenzustreben. 

In der 10 ist die Arbeit vollendet. Sie ist das Ende und die Erfüllung der seelischen Entwicklung. 

Das Unbewusste (Fische Archetyp) stellt den Nährboden (Erkenntnis) für einen neuen Zyklus (organbezogener Mondrhythmus) dar und repräsentiert den Uranfang, der die Vorbereitung auf Abschied beinhaltet.

 

„Namenlose Freude oder beziehungsloses Unverständnis - im Leben sind sie Eins.“

 

Eine neue Intensität der Wahrnehmung, des Bewusstseins ist nun möglich. Vielleicht ist Unruhe oder neuer Schwung spürbar, der zu einem Ausbruch führen kann. Wie das erste frische Grün, welches den frostharten Boden durchdringt. Die Symbolik zeigt das Ende des Dornröschenschlafes und die Freude und Fülle im vielfältigen Umgang mit Menschen. Bedingungsloses Öffnen bedeutet „kein Mangel“.

 

„Liebe ausdrückend und empfangend, habe ich alles was ich brauche. Je freier ich meine Liebe teile, umso erfüllter bin ich selbst.“

 

Dies zu leben, erfordert eine gehörige Portion Vertrauen. Doch wer schon einmal alles verloren oder aufgegeben, sich dem Leben ganz hingegeben, dankbar Situationen, Menschen und Lektionen angenommen hat, entschied sich für den Weg „hindurch“. Der Weg der Selbsterkenntnis und der Wahrhaftigkeit hat keine Umleitungen oder Abkürzungen. Wer dies für sich erfahren und anerkannt hat, wird mit der heilsamen Medizin „Urvertrauen“ versorgt. Vielleicht eine ursprüngliche Form der wirkungsvollsten Entspannungstechnik ;-)

 

Die größten Wunder erfahren wir, wenn wir die ausgetretenen Pfade des Gewohnten und Vertrauten verlassen, uns dem Neuen und Unbekannten öffnen. Je öfter wir dies tun, desto wacher und sicherer fühlen wir uns - an welchem Ort auch immer. Denn es wird sich zeigen, dass überall, wo wir sind, für uns gesorgt ist, Türen aufgehen, wir Menschen und Situationen anziehen, mit denen wir in einen wertvollen Austausch gehen können und etwas entstehen kann, das wir nicht „erwartet“ haben.

 

Möge das Vertrauen in den Weg des Herzens das Saatgut sein, welches in diesem Jahr in fruchtbaren Boden gelegt wird.

 

Gern unterstütze und begleite ich dich auf deinem „Weg des Herzens“ und zurück ins Urvertrauen!

 

Alle Termine des ersten Halbjahres 2016 und ein weiteres vielfältiges Angebot findest du auf meiner website und hier: https://www.facebook.com/Swaha-Loka-398896940265474/events…

 

Ich freue mich auf dich und grüße dich von Herz zu Herz

 

Pari*Christine


Februar 2016

Liebe Wegbegleiter,

 

empfindet ihr es auch so, als wäre der - sich auf sämtlichen Ebenen vollziehende -Wandel mit keinem vorherigen Erfahrungswert zu vergleichen?

Die Intensität und Tiefe nimmt zu, was sich wiederum sehr vielschichtig und auch im Körperlichen zeigt.

Hier ist Flexibilität gefragt. Geistig wie körperlich. Es scheint so, als würde sich nichts mehr halten können, was nicht zum Wohle aller erdacht und kreiert ist.

 

Wir können dies seit langer Zeit in politischen Systemen verfolgen. Doch auch in anderen Systemen und Organ-isationen/Organ-ismen - so auch im eigenen Körper, denn: „wie innen so außen!“

Manch einem behagt diese Idee nicht, wenn es darum geht, anzuerkennen, dass jeder Einzelne Verantwortung am „Außen“ trägt. 

Doch „beschweren“ wir uns gar nicht erst „mit“ dieser Art von Gedanken und Sichtweisen, die sich dadurch nur noch mehr manifestieren würden, kreieren wir neu.

 

Alles, was wir mit unserer Aufmerksamkeit beschenken, erhält Energie. Die Entscheidung obliegt jedem Einzelnen, worauf er sein Augenmerk legt und welche Thematik er somit nährt. Ob es ihm bewusst ist oder nicht.

Wie achtsam bist Du im alltäglichen Sein? Fällt Dir auf, wann genau du wertest und urteilst, wenn du etwas hörst, siehst oder empfindest? Ist dein Blick Ressourcen orientiert oder eher vom Defizit geprägt?

 

So bald wir regelmäßig unseren Fokus prüfen und stiller Beobachter unserer Gedanken und Gefühle werden, eröffnet sich uns die eigene Sichtweise, und der sogenannte „Filter“, durch den wir jeden Impuls schicken, der von außen oder innen kommt, wird immer deutlicher erkennbar. 

 

Vielleicht ist dies eine Anregung für Dich. Fühle Dich herzlich eingeladen, dies einmal über einen von Dir bestimmten Zeitraum zu üben, falls du nicht schon Meister dieser Methode bist ;-)

Eventuell ist dies schon möglich beim Lesen meiner Zeilen an dich.

 

Wie „isst“ du die Welt und wie „verdaust“ Du sie? Was ist deine Ausrichtung? Spürst du Widerstände?

Wo bist Du gedanklich und emotional „Zuhause“?

Kennst Du überhaupt deine eigene wahre und ureigene Ausgangsposition? 

Deine innere Homebase?

 

Im Laufe des Lebens haben wir vieles aus unterschiedlichsten Gründen übernommen, von dem wir glaubten, es sei z.B. unsere Überzeugung, unser Standpunkt, unser eigenes Gefühl.

Doch beim regelmäßigen Putzen des Fokus wird schnell sichtbar, wie wir die Welt ganz persönlich „wahr“nehmen und auch, was gar nicht zu uns gehört, nicht unsere Meinung oder unser eigenes Empfinden ist.

 

Hattest Du im jungen neuen Jahr schon Gelegenheit, dich mit diesen oder ähnlichen Fragen zu beschäftigen? Da sie an die Essenz gehen und zu einem tiefen Prozess der Wandlung führen können, vermeiden Menschen oft das Innehalten und die sogenannte geistige Reinigung. Doch mit klarer Sicht und einem wachen Geist läuft es sich stolperfrei(er)!

 

Die Orakelnächte des vergangenen Jahres schenkten mir für den Februar 2016 die Rune OTHALA. 

 

Diese Runde steht für die Verwurzelung, das Erbe, die Heimat. Sie verkörpert die Sippe, die Traditionen, den Grundbesitz und auch das Wissen der Ahnen.

Wenn wir etwas „ahnen“, spüren wir oft eine tiefe Verbundenheit zu einem inneren Wissen. Der Grundbesitz ist nicht ausschließlich als Besitztum zu sehen, sondern deutet hauptsächlich auf das uralte Wissen unserer Kultur hin, welches wir besitzen und in jedem von uns verborgen liegt.

Unterschiedliche Gründe gaben Anlass, sich von dieser Kultur, diesem Erbe zu entfernen. Doch das Ureigene ist nur überlagert von Geschehnissen aus der Vergangenheit, die zu einer komplexen Verknüpfung von Kulturgut und Verleugnung geführt hat. So suchten wir stets in fremden Kulturen nach unseren Wurzeln und finden nun mehr und mehr zurück zu uns selbst und somit zu unserer „Festung der Mitte“.

 

Wenn du mit Runen arbeiten magst, kannst du z.B. die Rune Othala nutzen, um einen Raum der Ruhe aufzubauen. An welchem Ort auch immer. Du kannst sie zeichnen, um Kontakt zu den Ahnen aufzubauen und auch, um schwierige (vielleicht familiäre) Probleme zu lösen.

Othala stimuliert Vitalkräfte, heilt und erneuert Gehirnzellen. Außerdem aktiviert sie die Zirbeldrüse, Sitz deines dritten Auges, deiner Intuition.

Du kannst mit ihr arbeiten, indem du dich währenddessen fragst: wo liegen meine Wurzeln?

Sie ermöglicht die Aufrechterhaltung der kollektiven Ordnung und sie fördert das „Stammesbewusstsein“. Sie kann dir Erbinformationen offenbaren. 

 

In Zeiten der Entwurzelung und sittlichen Verrohung wurde Othala (wie auch andere Runen) missbraucht und das Prinzip der Rune missachtet.

Doch das Leben gleicht stets aus!

 

Und jetzt: au in die geistige Heimat - die Ahnen leben in dir. Lasse das Wissen in deinem Innern erblühen.

 

Unterstützen möchte im Februar auch die Tarotkarte der „6 Schwerter“.

Die Wissenschaft, der Geist des Wissens.

Sie mag dich unterstützen auf der Suche nach Wahrheit und sie möchte einladen zum „Aufbruch zu neuen Ufern“, zur Einsicht in die Geheimnisse der Welt.

Sie gleicht aus zwischen Geist und Natur, sorgt für Gerechtigkeit, eine umfassende Sichtweise und ganzheitliches Denken.

Erkenntnisse (der inneren Gesetze der Natur) wirken befreiend.

Nutze diese günstige Zeit, um alte Unklarheiten zu beseitigen. Bringe Klarheit in Wort und Tat, denn so erhält du Resultate, die dir am Herzen liegen.

 

Sei dir bewusst, dass du Schöpfer der Realität bist!

Alles, was Achtsamkeit und Energie von dir bekommt, hat die Kraft, sich erfolgreich im „äußeren Leben“ zu manifestieren.

 

Je mehr uns geistige Präsenz zur täglichen Gewohnheit wird, desto wesentlicher wird unser Leben.

 

 

Affirmation des Monats:

 

Meine Absicht und meine Ausrichtung sind klar!

 

 

 

Wenn ich Dich auf deinem Weg begleiten und unterstützen darf, melde dich gern. Ich freue mich auf dich!

 

Angebote in diesem Monat:

 

- 5.-7. Februar „Schweige Retreat Wochenende“

- 13. Februar „Ayurveda (Basics)“ Workshop

- 14. Februar „Ayurveda 2.0“ Workshop

- 21. Februar „The Rite of the Womb“ Upload - Aktivierung der Göttin in dir

- 27. Februar „Yoga und Meditation“ Einführungs Workshop

- 28. Februar „Despacho“ Workshop - Rituale im täglichen Leben geben dem  

                      Handeln Bewusstheit

 

Ich wünsche euch einen Februar voller alltäglicher Wunder und Achtsamkeit 

- innen wie außen.

 

 

Eure Pari*Christine



Swaha Loka News 2015


April 2015

Ich erzähle dir heute eine Geschichte.

 

Visionen

 

Draußen hatte es zu regnen begonnen. Wir hatten aus dem Buch „Blasphemie“ ein paar Seiten gelesen und über die realen Chancen einer Neuen Erde gesprochen. Nun war es still geworden in jenem einfachen und gemütlichen Raum am Kunstberg von Tamera. Dieter Duhm war noch immer in jenes Foto versunken, das er mitgebracht hatte.

Dieses Foto, das uns zuerst berührt und dann erschüttert hatte. Ein Foto aus der kolumbianischen Friedensgemeinschaft von San José de Apartadó. Ein Mann war auf diesem Foto zu sehen. Voller liebevollem Vertrauen lehnte seine etwa sechsjährige Tochter an seinem Arm. Aus dem Blick seiner Tochter sprach ihre tiefe Liebe zu ihrem Vater. Ein Bild des Friedens, ergreifend und wohltuend, würden wir nicht die Fortsetzung dieser Geschichte kennen.Nicht lange, nachdem dieses Foto aufgenommen worden war, wurde der liebende Vater erschossen. Ermordet wie schon so viele aus dieser Gemeinschaft, da sie im grausamen Spiel der Macht- und Profitinteressen unserer Welt nicht mitmachen. Seit Jahren weigert sich diese Gemeinschaft, ihr Land zu verlassen. Ihr eigenes Land, das sie nicht jenen überlassen wollen, welche die reichen Bodenschätze dieses Gebietes gnadenlos ausbeuten wollen. Sie halten dieses Land, behandeln es im Einklang mit der Mutter Erde und bezahlen dafür mit ihrem Leben.

Die Liebe zwischen dieser Tochter und ihrem Vater wurde endgültig zerschlagen. In dieser Form gibt es sie nicht mehr, niemals wieder…Das ist die Realität unserer Welt, eines jener Dramen, die sich tagtäglich tausendfach wiederholen. Wer meint, damit nichts zu tun zu haben, der hat nichts verstanden. Oder er will nicht verstehen, will nicht hinsehen, weil es zu schmerzhaft ist.

 

Draußen regnete es noch immer. Die trockene Erde des südportugiesischen Alentejo gab sich dem feuchten Regen hin, sinnlich und das Leben bejahend. Die Erde öffnete sich und schuf einen magisch faszinierenden Augenblick. Magisch faszinierend, wie jene Stunde, die wir in diesem Raum verbracht hatten. Trotz der dramatischen Betroffenheit waren wir alles andere als hoffnungslos oder verzagt.

Wir hatten vielmehr etwas gesehen, etwas erkannt. Wir hatten mehr als nur erahnt, wie die Welt der Macht und Unterdrückung funktioniert. Wir hatten zumindest ansatzweise gesehen, wie aus dem heilen Feld des Vertrauens seit Jahrtausenden ein Feld der Angst und des Krieges aufgebaut worden war. Wir hatten erkannt, dass dieses Kriegsfeld der Angst zu einer nahezu lückenlos gewordenen Macht ausgewachsen war und in uns selbst, in unseren eigenen Köpfen und Gedankenmustern Gestalt angenommen hat. Wir hatten gesehen, wie sehr die gesamte Spezies Mensch heute unter einer globalen Hypnose steht.

Wir hatten aber auch gesehen, wodurch diese Massenhypnose derart genial funktioniert. Sie wird durch falsche und manipulierte Informationsfelder, durch die Felder der Angst, am Leben erhalten. Jener Mann, der den liebenden Vater ermordet hatte, agierte wie eine Marionette, gesteuert durch das Kriegsfeld der Angst.

Dieses Kriegsfeld der Angst nähren wir selbst, du und ich, durch unsere eigenen Ängste. Darin liegt der fatale Mechanismus der Massenhypnose. Wir selbst gestalten sie mit, halten sie am Leben, ohne uns dessen bewusst zu sein.

Das ist eine zentrale Erkenntnis: Wir selbst geben den Kriegsfeldern Kraft, wir ernähren sie durch unsere eigenen Ängste.

 

Aber genau darin liegt der Schlüssel zu deren Auflösung!

Sobald es uns gelingt, das globale Hypnosefeld nicht mehr mit unserer eigenen Angstenergie zu nähren, wird dieses an Macht und Wirkung verlieren. 

Sobald wir jene Mächte erkennen, die uns wie Marionetten in einem Angstfeld tanzen lassen, verlieren diese ihre Kontrolle über uns.

Dann beginnen wir, nach unserem wahren Wesen und nach unserer wahren Natur zu leben. Und mehr noch: Wir beginnen dann, jene Menschen anzuziehen, die sich ebenfalls auf dem Befreiungsweg befinden. Damit erschaffen wir ein Heilungsfeld mit globaler Wirkung. Wir lösen dadurch eine Kettenreaktion der Heilung aus und erschaffen, so unglaublich es auch scheinen mag, den Nährboden für eine neue Kultur, sowie die Neue Erde selbst!

 

Buchempfehlungen

 

Um zu erkennen, wie das Hypnosefeld etabliert wurde und welche Wege der Befreiung daraus es gibt, empfehle ich dir folgende Bücher:

 

Blasphemie, Erde in Aufruhr

(Auszug aus dem Newsletter von Werner Neuner http://neunercode.com bzw. http://www.meinthema.com/de/home/)


thema ernährung

Ernährungswende durch Bewusstsein



"Das Früh-Ja(hr)"


März 2015

Wildkräuter

 

So als Kräuterfrau freue ich mich sehr darüber, endlich wieder "Grasen" gehen zu können.

Der Bärlauch sprießt, der Giersch und die Gundelrebe schauen hervor, die ersten Gänseblümchen trauen sich...

Alles zeigt sich in Deinem Garten bzw. in deinem Umfeld, was Du brauchst - zu jeder Zeit! 

"Unkraut" nennen es nur die "Unwissenden"...

 

Die Zeit des Frühjahrsputzes, der inneren und äußeren Reinigung von allem, was sich im Winter angesammelt hat und nun losgelassen werden möchte, lädt dazu ein, sich in der Natur ein wenig umzusehen.

Auch wenn kein eigener Garten vorhanden ist, kann mensch in Parks, Wäldern, in der Nähe von Gewässern usw. viele Leckereien entdecken, die beim körperlichen Reinigen und Entschlacken unterstützen.

Außerdem ist es ein wahrer Genuss, diese frisch gesammelten Wildkräuter zu genießen und sich von dieser Energie durchdringen zu lassen.

Die beste Zeit zum Sammeln ist die Vollmondnacht! Oder auch die frühen Morgenstunden.

Wem dieser zeitliche Luxus nicht zur Verfügung steht, kann auch zu jeder anderen Tageszeit, an trockenen Tagen pflücken gehen.

 

Wer sich (noch) nicht so gut auskennt und/oder auf Nummer sicher gehen möchte, nimmt den Wildkräuter Ratgeber im Hosentaschenformat mit oder macht sich vorab schlau.

Es bieten sich viele Möglichkeiten der Zubereitung frisch gesammelter Wildkräuter wie Salate, Smoothies usw.

Je eher sie verwertet werden, um so mehr Energie und Nährwert kommt Dir zugute.

Ich wasche diese Kräuter grundsätzlich nicht, da das Kraut ungewaschen ein natürlicher Lieferant von Vitamin B12 ist.  Außerdem ist "Trennung/Kontrolle" für mich Illusion ;-) Mir ist es also gleich, ob ein Bienchen o.ä. sein Geschäft dort verrichtet, der Fuchs etwas hinterlassen hat oder oder. Wir sind eh bewohnt von unsichtbaren Helferlein, die sich Bakterien nennen. Sollen sie sich ruhig alle kennenlernen!

Es muss ja nicht unbedingt das Wildkraut am Rande eines Maisfeldes, des Hundespielplatzes oder an der Straße sein! Da hätte der Organismus dann eventuell einen zu starken Impuls und das Immunsystem wäre eher überlastet. Also nicht so im Sinne der Frühjahrskur!

 

Augen auf, Bauch an, dann findet ihr euch schon :-) Vertraue auf Dein Gefühl... Und laß' es Dir munden.


April 2015

 

Der Beifuß sorgt für eine gute Verdauung (auch zur Unterstützung der Fettverbrennung nach deftigem Mahl). In der Naturheilkunde setzt man den Beifuß unter anderem bei geschädigten Nerven, Schlaflosigkeit und allerlei Frauenleiden ein (er durchblutet den unteren Erwärmer und ist somit meines Erachtens auch für Männer wunderbar geeignet). Er treibt Rheuma und Gicht aus dem Körper. Als Räucherwerk werden ihm kraftspendende Wirkungen für den kommenden Jahreszyklus zugesprochen. Der Beifuss ist wohl eine unserer stärksten und machtvollsten Schutz- Heil- und Zauberpflanzen. Räucherungen mit getrocknetem Beifußkraut wirken reinigend, schützend und segnend. Seinen Namen bekam der Beifuss der Überlieferung nach, weil er „an den Fuß gebunden“ seinem Träger beim Wandern niemals ermüden lässt.

 


 

Gerade jetzt könntest Du Dich auf die Suche nach Giersch (Aegopodium podagraria) begeben.

 

Mensch darf darauf vertrauen, dass sich um ihn herum die Pflanzen zeigen, die gut für ihn sind „wink“-Emoticon Vor allem bietet sich die Natur den Jahreszeiten entsprechend an und motiviert zur Entschlackung, zur Säuberung... Im Winter Angesammeltes kann sich lösen und verabschieden! 

Der Giersch (auch Dreiblatt genannt) ist für die meisten Gartenliebhaber lästiges Unkraut. Dabei war Giersch früher in der Volksheilkunde sehr geschätzt um Gicht und Rheuma zu behandeln. Der Giersch vermag mit seinen Heilkräften Harnorgane und den Stoffwechsel zu unterstützen.

Der Giersch ist wohlschmeckend und zart im Geschmack. Als Wildgemüse gebe ich hauptsächlich junge Blätter mit Stiel an Salate oder Pasta. Die älteren Blätter eignen sich als Petersilienersatz. Auch ein Tee oder Smoothie kann mit Giersch zubereitet werden. Ich bin froh, dass er sich hier so wohl fühlt und sich verschenken mag. Außerdem ist das satte Grün nach der langen Winterzeit eine wahre Wohltat für die Augen. 

...Gänseblümchen reinigen sogar das Blut und vielleicht hast Du Lust, Dir ein paar Weizenkörner auszusäen und dem Gras beim Wachsen zuzuhören, bevor Du es auf ca. 15-20 cm Länge abschneidest und ganz Eins mit ihm wirst ;-)


Leben im Einklang mit der Natur


April 2015

Eine Liebeserklärung an Mutter Erde


 März 2015

- Beltane - Frühlingstagundnachtgleiche - 

 

Ausgewogenheit von Licht und Dunkelheit

 

Wir alle spüren eine tiefe Sehnsucht, der dunklen Zeit des Winters zu entwachsen. 

Der Wunsch, das Licht, die Sonne zu sehen, ist in der Natur so deutlich zu spüren wie in uns, denn wir sind ein Teil von IHR!

 

Gibt es da noch Ungeklärtes in Dir? Etwas, dass immer wieder auftaucht und Dich am Leben, Lieben, Lachen hindert?

Etwas, das noch angesehen werden will? Bei dem Du lieber wegschaust?

Unser "innerer Frühjahrsputz" kann beginnen!

Damit wir uns im Laufe des Jahres nicht all zu sehr wundern, wenn wir uns im vertrauten "Loop" wieder finden, sollten wir noch einmal ganz ehrlich sein und schauen, ob nicht doch noch etwas "unterm Teppich" gelandet ist. ...oder unterm Schwamm :)) 

 

BELTANE, das Feuerfest steht auch sinnbildlich für die Fruchtbarkeit dieser Zeit!

Wenn wir also unser Leben symbolisch als den fruchtbaren Boden betrachten, auf dem gedeiht, was wir säen, erkennen wir schnell, wie gut wir uns als Gärtner verstehen.

Kümmern wir uns überhaupt um unseren "Boden"?

Welche "Nährstoffe" führen wir ihm zu, damit unsere Pflanzen - Stellvertreter der Ideen und Projekte und auch Bindungen, welche uns am Herzen liegen - möglichst gesund gedeihen oder sich regenerieren können?

Weiß ich eigentlich genau, was es braucht?

 

Wenn Du mir erlaubst, unterstütze und begleite ich Dich gern!

Oft ist es einfacher, gemeinsam "Hinderliches" aufzuspüren, sich spiegeln zu lassen - hinzusehen! 

Nur so konnte ich meinen persönlichen Weg der Wahrhaftigkeit beschreiten..

Mit Unterstützung und Begleitung und mit unendlich vielen Spiegeln, denn "Außen = Innen" ;-)

 

Es ist die Zeit, Visionen umzusetzen und in die Welt zu bringen!

 

Die Frühlingstatgundnachgleiche mit ihrem Feuerfest lädt uns ein, diesen tiefen Transformationsprozess "anzuticken" und zuzulassen!

 

Für mich ist das Feuerritual und das Räuchern ein wichtiger Aspekt in diesem Thema. Denn sobald ich etwas in die Symbolik führe, bekommt es ungeahnte Kräfte. Übergebe ich etwas symbolisch dem Feuer wie z. B. Worte, die ich schon immer an eine Person richten wollte, Dankbarkeit, die nie ausgesprochen war,... findet dies seinen Weg und somit den Empfänger.

Alles Schwere, Abgestandene, Überlebte lässt sich wandeln in diesem alchemistischen Prozess und setzt Energien frei, die uns wieder zur Verfügung stehen und SINN-voll eingesetzt werden können in unserem "neu erblühten" Leben.

 

Nutze die Energie des Feuers für Reinigung, Inspiration, Kreativität, Leidenschaft und Freude!

 


unsere Erde



März 2015

 ~ Alles ist Schwingung ~

 

Wusstest Du, dass Klangmassage in der Geburtsvorbereitung und der Nachbetreuung mit großem Erfolg eingesetzt wird? 


LOSLASSEN und GESCHEHENLASSEN sind Hauptthemen bei der Geburt und auch schon während der Schwangerschaft. Das Festhalten an alten Mustern ist oftmals als geistige oder körperliche Blockade manifestiert.  
Der Körper wird durch die Töne der tibetischen Klangmassage in harmonische Schwingungen versetzt. Eine tiefe Atmung kann sich einstellen, begleitet von wohliger Entspannung und innerer Ruhe. Dieser Zustand ermöglicht dem Köper das LOSLASSEN. Blockaden und Widerstände können sich lösen. Positive Affirmationen und Suggestionen können hilfreich ünterstützen, denn Körper und Geist stellen sich darauf ein, und die Geburt kann nach dieser Vorstellung geschehen. 
Dieses Prinzip kann im übrigen auch auf jegliche Projekte und Vorhaben bezogen werden!

Februar 2015

Die magie der zahlen

 

- Das Buch der Natur ist mit mathematischen Symbolen geschrieben. Genauer: 

Die Natur spricht die Sprache der Mathematik:

Die Buchstaben dieser Sprache sind, Dreiecke, Kreise

und andere mathematische Figuren -

 

Galileo Galilei 

 

Kabbala, Numerologie und Zahlenmystik -

Wusstest Du, dass Zahlen heilen können?

 

Klingt erstmal etwas seltsam, doch beachten wir, dass alles Schwingung ist, ergibt auch diese Tatsache Sinn. Die sogenannte "Schwingungsmedizin" basiert auf Erkenntnissen aus der modernen Quantenphysik und integriert verschiedene bewährte Heilverfahren und Bewusstseinstechnologien.

 

Ähnlich wie die Homöopathie wirkt diese Methode einfach und simpel!

Die Schwingungen der Zahlenreihen wirken dank ihrer Energie und Information auf den lebenden Organismus. Heilende Impulse können so gesetzt werden und für Lösung in unausgewogenen Situationen oder Körperbereichen sorgen. So können Zahlenkombinationen ausgleichend und heilsam wirken.

Dieser schwingungsmedizinische Ansatz lässt sich gut kombinieren mit sensitiven Testmethoden wie z.B. Muskeltest der Kinesiologie oder Einhandrute.

 

Das Wissen um die Kraft und Macht der Zahlen machen sich energetische Heiler gern zunutze, um bestimmten Beschwerden zu begegnen.

In der Kabbala, Numerologie und Zahlenmystik werden z. B. Namen und Geburtsdaten ausgewertet, um ganz bestimmte Informationen über einen Menschen zu erhalten. Jede Zeit hat ihre Qualität. Jeder Name hat eine ureigene Schwingung und somit eine Wirkung auf den Menschen, der ihn "trägt".

 

Eigene Erfahrungen durfte ich u. a. sammeln, als ich einen "spirituellen" Namen bekam und in neues "Energiekleid" schlüpfen durfte.

Es ist schwierig zu beschreiben, welch Wirkung diese Namensgebung hatte!

Ich spürte nur, "dass" es wirkte und die Schwingung auf mich und mein Umfeld wirkte.

 

Den meisten von uns ist der eigene Geburtsname nicht "bewusst" und irgendwie wird er meistens zur Nebensache in unserem Leben!

Dein Name ist jedoch "Deine Melodie" und wirkt sich auf die Symphonie deines Lebens aus, ob es Dir bewusst ist oder nicht.

 

Wer sich näher mit der Thematik befassen möchte, dem sei eine Kabbalistische Lebensanalyse oder ein vedisches Geburtshoroskop ans Herz gelegt, aus denen auch hervorgeht, welche verborgenen Ressourcen sich auf welche Art entfalten können, wie Blockaden gelöst und wiederkehrende, hindernde Themen des Lebens sich wandeln lassen. Des Weiteren gibt es wunderbare Bücher über die Numerologie - auch für Einsteiger.

An Hand von Beispielen (wie z.B. John Lennon) werden Charakterzüge ermittelt und Lebensthemen ergründet.

Ich unterstütze und begleite Dich gern im Wandlungsprozess und arbeite zusammen mit Dir einen Heilungsplan aus, der für Dich stimmt. Kombiniert mit den Schwingungen der Klanginstrumente, Reiki, heilenden Mantras, Affirmationen usw. ergründen wir Deine energetische Signatur und beschreiten so gemeinsam den Weg der Heilung und natürlichen Harmonie - zum Wohle aller.

 


Februar 2015

Echte Heilung....

"Echte Heilung wird einzig durch die Rückverbindung an die innere Wahrheit bewirkt. An diesem Kern rüttele mit Deiner spirituellen Kraft. Das ist, neben dem Beherrschen Deines Handwerks, die eigentliche Arbeit, die eine hohe Kunst des Menschseins darstellt. Regelmäßige Meditation ist der goldene Weg dorthin", so einer meiner spirituellen Lehrer.


Februar 2015

Tabuthema "krebs"

Dr. Leonard Coldwell, Arzt und Krebsexperte für natürliche Krebstherapien, heilte im Laufe seiner erfolgreichen Karriere über 35.000 Krebs-Patienten mit einer Erfolgsrate von 92 Prozent!

 

Die Schulmedizin verspricht uns ja schon seit Jahrzehnten einen baldigen Durchbruch und eine Heilung von Krebs. Es werden ständig neue vielversprechende Forschungsergebnisse, Medikamente und Therapien vorgestellt. Doch die einzigen Waffen, die im Kampf gegen den Krebs aufgebracht werden sind entweder das Herausschneiden des Krebses, die Bestrahlung oder die Chemotherapie – und in vielen Fällen alles zusammen. Die Schulmedizin versucht den Krebs zu töten, doch dabei wird meist auch alles andere getötet.

Mit einer “Erfolgs”-Quote von katastrophalen 2-4% (!!!) gilt die Chemotherapie als “Königsdisziplin” der Schulmedizin. Es ist unbegreiflich, warum die “Giftkur ohne Nutzen” weiterhin als vielversprechende Standardtherapie gepriesen und angewandt wird. Eine Chemotherapie kostet zwischen 10.000 und 20.000 Euro. Die Pharmaindustrie macht mit Zytostatika einen jährlichen Umsatz von geschätzten 3 Milliarden Euro. Krebs ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Krebs ist wahrlich ein Mordsgeschäft.

 

Es muss festgestellt werden, dass Menschen die an Krebs erkrankt sind, weitaus bessere Chancen hätten und ein längeres Leben führen könnten, wenn sie sich erst gar nicht auf eine solch grausame Art behandeln lassen würden. Wer nicht zur Krebsfrüherkennung geht, der lebt länger.

Es muss festgestellt werden, dass Menschen die an Krebs erkrankt sind, weitaus bessere Chancen hätten und ein längeres Leben führen könnten, wenn sie sich erst gar nicht auf eine solch grausame Art behandeln lassen würden. Wer nicht zur Krebsfrüherkennung geht, der lebt länger.

Eine Umfrage offenbarte außerdem, dass 8 von 10 Onkologen sich nicht einer solchen Therapie unterziehen lassen würden, wie sie diese ihren Patienten zumuten. Mehr muss dazu nicht gesagt werden.

Ärzte wie Dr. Coldwell machen es anders. Sie haben begriffen, dass eine Vergiftung unsers Organismus niemals zu Heilung führen kann. Unser Organismus kann sich von fast allen Leiden selbst heilen, wenn wir ihm nur das geben, was er auch benötigt – und das ist keine giftige Chemie!

 

Die Lösung ist so einfach:

In einem basischen und sauerstoffreichen Organismus kann kein Krebs überstehen.

(Quelle: http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/krebstherapie-krebs-in-wenigen-wochen-heilbar-dr-leonard-coldwell)

 

Nachtrag: Wenn Du hineinspürst, was Dich "sauer" macht, erkennst Du die Ansatzmöglichkeiten. Dann "lebe Dein Ändern!"

Oft sind es die eigenen Emotionen, die toxisch wirken und vergiften....

Sei achtsamer Beobachter - wertungsfrei, urteilsfrei!

 

Pari*Christine


Thema Erziehung

Liebe statt Angst


Just breathe